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Günter Bayer erhält Verdienstorden

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Mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland wurde Günter Bayer kürzlich ausgezeichnet. Sein jahrzehntelanges Engagement für den gärtnerischen Berufsstand wurde damit gewürdigt.

Freute sich mit Günter Bayer über dessen Auszeichnung, Eva Kähler-Theuerkauf, Präsidentin des Gartenbauverbandes NRW. Foto: Gartenbau NRW

Bayer war jüngster Geschäftsführer eines Gartenbauverbandes

1953 in Rodgau-Jügesheim in eine seit mehreren Generationen im Zierpflanzenbau tätige Familie geboren, war Günter Bayers berufliche Zukunft schnell geprägt. Der studierte Gärtner übernahm 1980 als jüngster Geschäftsführer eines gärtnerischen Landesverbandes in Deutschland die Geschäftsführung des damaligen Hessischen Gärtnereiverbandes. 1991 folgte dann der Wechsel in die Geschäftsführung des größten Landesverbandes, dem damaligen Landesverband Gartenbau Rheinland, die er bis 2018 innehatte. Dort übernahm Bayer nach Ausscheiden des Verbandsdirektors Dr. Valentin auch die Direktion. Zusätzlich war bekleidete er verschiedene Gremien im Zentralverband Gartenbau (ZVG).

Früh das Potential der Gartenschauen erkannt

Günter Bayer erkannte früh die Chancen und das Potential von Gartenschauen und setzte sich besonders dafür ein. Insbesondere der Wohlfahrtwirkung für die Bevölkerung und den hohen Stellenwert des hierdurch nachhaltig geschaffenen öffentlichen Grüns und der städtebaulichen Entwicklung erkannte Bayer frühzeitig. Als Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft Gartenbau und Landespflege (LAGL) setzte er sich mit besonderem Engagement bei der Realisierung und Durchführung von Landesgartenschauen ein. Am Erfolgskonzept des „Grünen Klassenzimmers“ wirkte Bayer maßgeblich mit, und schuf damit einen Wissenstransfer für Schüler:innen, um den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und der Pflanzenwelt zu erlernen. 

„Mit Herzblut für Gartenschauen eingesetzt“         

„Günter Bayer hat sich voll und ganz für die Gartenbaubranche eingesetzt und vieles erreicht. Für uns als Gartenbaubranche, aber vor allem als Gestalter für die Landesgartenschauen, die ein wichtiger Motor für eine grüne Infrastruktur sind. Die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort im letzten Jahr unter Pandemiebedingungen hat uns gezeigt, dass Gartenschauen für Bürger und Besucher der Gartenschaustädte, für die ausrichtenden Kommunen, für die Regionen und für das Bundesland vielfältige positive Effekte haben. Vor allem ganzheitlich betrachtet mit ihren nachhaltigen Wirkungen im sozialen, ökonomischen und ökologischen Bereich. Gartenschauen machen die Städte grüner, bringen neue Erholungsflächen und steigern so die Lebensqualität der Menschen. Dafür hat Günter Bayer sich mit Herzblut eingesetzt und gratulieren sehr herzlich zur Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“, gratulierte Eva Kähler-Theuerkauf, Präsidentin des Landesverbandes Gartenbau NRW Bayer zur Auszeichnung.  

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