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Gute Perspektiven für Arznei- und Gewürzpflanzenanbau

Auf den Stellenwert des Arznei- und Gewürzpflanzenanbaus in Sachsen-Anhalt hat Agrarministerin Petra Wernicke aufmerksam gemacht. Mit dem Anbau von rund 950 Hektar liege Sachsen-Anhalt beim Flächenumfang im Bundesgebiet hinter Bayern, Hessen und Thüringen an vierter Stelle, so die Ministerin bei einem Parlamentarischen Abend der Landesvertretung Sachsen-Anhalt Anfang Juni in Berlin. Angebaut würden hauptsächlich Majoran, Thymian und Bohnenkraut, aber auch Oregano, Rosmarin, Basilikum und Sauerampfer. Die Produktion erfolge nahezu ausschließlich im Vertragsanbau. Die stellvertretende agrarpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Waltraud Wolff, bezifferte den Anbau von Arznei- und Gewürzpflanzen in Deutschland insgesamt auf rund 10800 Hektar. Nach ihren Informationen sei eine Ausweitung um 30 bis 40 Prozent möglich, wenn die vorhandenen Marktpotenziale genutzt würden. Entscheidendes Kriterium gegenüber Anbietern aus dem Ausland sei die Qualität der hiesigen Erzeugnisse.