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Händler-Umfrage 2007: Sinkende Bereitschaft zum Händler-Wechsel

Die Entwicklung auf dem Weihnachtsbaum-Sektor wird von vielen Marktaktiven nach Jahren des Überangebotes und des Preisverfalls jetzt optimistischer gesehen. Die aktuelle, alle zwei Jahre vom Informationszentrum Nordmanntanne in Talkau durchgeführte Händler-Befragung ergab unter anderem, dass eine langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Lieferanten für viele mehr Wert ist als ein schnelles Schnäppchen. Dementsprechend haben sich die Wechselbereitschaft oder dahin gehende Überlegungen deutlich von 42 Prozent in 2005 auf 25,4 Prozent in 2007 verringert. Von steigenden Preisen redet inzwischen fast jeder, sollte man meinen. Zum Zeitpunkt der Händlerbefragung ergab sich noch ein anderes Bild. Immerhin gut die Hälfte (51,6 Prozent, 2005: 43 Prozent) gab an, die Preise nicht erhöhen zu wollen. Von den 48,6 Prozent, die die Preise erhöhen wollen, planen 40,6 Prozent Steigerungen zwischen ein und zwei Euro, 31,3 Prozent von 0,5 bis ein Euro und 25 Prozent von zwei bis drei Euro. Mit 3,1 Prozent verschwindend gering ist die Zahl derjenigen, die in der kommenden Saison drei bis fünf Euro je Baum mehr verlangen wollen. Die Kunden sind zwar bereit, für Qualitätsbäume mehr auszugeben als bisher, spannend bleibt die Frage, wo die Schmerzgrenze liegt, die zum Kauf eines Alternativbaumes oder gar einem generellen Kaufverzicht führt. Näheres zum Thema Preisbildung in der Weihnachtsbaum-Branche enthält übrigens das TASPO Magazin 5/07, das der TASPO 30/07 beilag.