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Halbzeit am Bodensee: positives Fazit

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Bereits 2020 sollte die erste Landesgartenschau am Bodensee in Überlingen öffnen, doch Corona machte den Plänen einen Strich durch die Rechnung. Im April 2021 war es dann aber endlich soweit und man durfte die ersten Besucher empfangen. Die Hälfte der Zeit ist nun rum, weshalb die Verantwortlichen ein erstes Fazit zogen.

Sommerfeeling am Uferpark. Zur Halbzeit gaben sich die Verantwortlichen in Überlingen zufrieden. Foto: Landesgartenschau Überlingen 2020 GmbH

Viele Herausforderungen in Überlingen

Corona, Dauerregen, Stürme und hohe Wellen am Bodensee, mit diesen Herausforderungen jatte die Landesgartenschau in Baden-Württemberg zu kämpfen. Doch all den Widrigkeiten zum Trotz kamen während der ersten Hälfte der Landesgartenschau bereits eine Viertelmillion Besucher an den Bodensee, Tendenz steigend. „Es kommen immer mehr Busse und seit es kaum mehr Einschränkungen beim Zutritt zur Gartenschau gibt, haben wir täglich eine konstant hohe Besucherzahl, mit Ausnahme der wirklich heftigen Regentage, die wir ja leider schon ausreichend hatten“, sagt Edith Heppeler, Geschäftsführerin der LGS GmbH. Die besucherstärkste Woche verzeichnete man in Überlingen in der zweiten Woche in den Pfingstferien. Nach dem Wegfall von Testpflicht und Zeitfenstern strömten 35.000 Besucher nach Überlingen, insgesamt waren es in den gesamten Pfingstferien rund 60.000. Mit 7.000 Besuchern der stärkste Tag war der sommerliche 1. Juni mit knapp 7.000 Gästen, der am schlechtesten besuchte ein verregneter und kalter 6. Mai mit knapp über 300 Gästen.

Dauer- und Tageskartenverkauf über Budgetplanung

Dank der Kooperation mit den Gartenschauen in Lindau, Ingolstadt, Eppingen (2022) und auch noch Kamp-Lintfort (2020) dürfen die jeweiligen Dauerkartenbesitzer einmalig kostenlos zur jeweils anderen Gartenschau, dadurch besuchten nochmals rund 1180 Gäste den Bodensee. Beim Thema Dauerkarten musste man in Überlingen zunächst 1.000 Rückgaben verkraften, da die Inhaber:innen die Corona-Verordnungen zu beschwerlich fanden. Dennoch konnten diese Tickets im weiteren Verlauf kompensiert werden, sogar zu einem höheren Preis als im Vorverkauf. Mit insgesamt 17.000 Dauerkarten liege man sogar um 240 Prozent über der ursprünglichen Budgetplanung. „Bei den bisher verkauften Tages-Tickets, das sind 230.000, liegen wir jetzt schon über dem Soll unseres Finanzplans bei den durch die Corona-Pandemie angepassten Zahlen. Und nachdem die Besucherzahlen seit den letzten Lockerungen, das heißt keine Zeitfenster mehr und keine Tests, täglich stabil sind, sind wir sehr zufrieden“, verdeutlicht Roland Leitner, Geschäftsführer der Landesgartenschau Überlingen 2020 GmbH. 

„Es lohnt sich, nach Überlingen zu kommen“

„Fünf großartig gestaltete Ausstellungsbereiche machen die erste Landesgartenschau am Bodensee zu einem absolut sehenswerten Ausflugsziel in Baden-Württemberg. Vom Uferpark am westlichen Rand von Überlingen, den Villengärten, der ehemaligen Kapuzinerkirche, den Rosennobelgärten bis hin zu den Menzinger Gärten mit Blick auf den See und die Altstadt werden die Gäste zum Flanieren durch die Stadt eingeladen. Die begeisterten Besucherinnen und Besucher und die positive Presseresonanz sind Ausdruck dafür, dass es sich lohnt, nach Überlingen auf die Landesgartenschau zu fahren“, kam auch Peter Hauk, Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg bei der Halbzeitpressekonferenz ins Schwärmen. Die Landesgartenschau Überlingen ist noch bis zum 17. Oktober 2021 geöffnet.

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