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Gartentherapie: Premiere für berufsbegleitende Weiterbildung

Um Menschen für die Gartentherapie zu qualifizieren, entstehen zurzeit in Deutschland und Österreich verschiedene Weiterbildungsmaßnahmen. So wird es bereits ab November in Köln vom Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln ein erstes berufsbegleitendes Qualifizierungsprogramm geben, dem im kommenden Februar ein ähnliches im Saarland folgen soll. Gegenstand der Weiterbildung "Therapeutische Begleitung in Nutzgärten der Altenhilfe" ist es, den beiden Eckpunkten Garten und Therapie eine Grundlage und einen Standard zu verschaffen: die sinnvolle Ausgestaltung des Gartens als Lebensraum für die Bewohner von Altersheimen und deren gezielte Begleitung. Die Weiterbildung umfasst zwei Wochenseminare, zwei Wochenend-Seminare und ein Prüfungswochenende, insgesamt 150 Stunden Theorie sowie 100 Stunden Praxis und Hospitation. Teilnahmevoraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung. 1550 Euro kostet dieses Angebot. Es wird mit einem Zertifikat dokumentiert. Weitere Informationen gibt die Caritas in Köln, Abteilung Altenhilfe, Alfred Vollmer, Postfach 290261, 50524 Köln, Tel.: 0221-2010207, E-Mail: alfred.vollmer@caritasnet.de. Oder schauen Sie auf der Internetseite: www.garten-therapie.de. Erstmalig in diesem Jahr bietet auch die Donau-Universität Krems (A-Krems) zusammen mit der österreichischen Gartenbau-Gesellschaft einen Studiengang zur Gartentherapie an. Er beginnt zum Wintersemester 2006/2007, die Studiengebühren liegen bei 7000 Euro und der Abschluss nennt sich "Akademischer Experte/Expertin für Gartentherapie". Der Studiengang im österreichischen Wien dauert vier Semester mit jeweils vier Wochenenden und 150 Stunden Praxis insgesamt. Ausgebildet wird vor allem in den Räumen der österreichischen Gartenbau-Gesellschaft in Wien. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Internetseite: www.garten.or.at.