Alle News

Handel mit Russland: Nochmaligem Importstopp vorbeugen

Angesichts des nun zum 1. Mai 2005 aufgehobenen Importstopps Russlands gegenüber Pflanzen und Pflanzenerzeugnissen aus Deutschland mahnte der Zentralverband Gartenbau (ZVG), durch entsprechende Maßnahmen das Risiko eines nochmaligen Importstopps zu vermeiden. Eine besondere Verantwortung liege jetzt, betonte der Generalsekretär des ZVG, Dr. Siegfried Scholz, im ZVG-Pressedienst, in der Verantwortung der Exporteure. Die Lieferanten müssten sicher stellen, dass nur absolut einwandfreie Ware exportiert würde. Ursache des Importstopps war neben administrativen Problemen vor allem das Auftreten von Thripsen, wie beispielsweise Frankliniella occidentalis an Pflanzen. Hier müsse eine absolute Befallsfreiheit garantiert werden. Bestimmte Warenarten, die ein großes Risiko der Kontamination mit Quarantäneschadorganismen tragen, wie beispielsweise Schnittblumen und bestimmte blühende Topfpflanzen, sollen laut Scholz deshalb in der Anlaufphase nicht in die Russische Föderation exportiert werden.