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Heilpflanze des Jahres 2011: Rosmarin

Den Titel "Heilpflanze des Jahres 2011" trägt im kommenden Jahr der im mediterranen Raum heimische Rosmarin ( Rosmarinus officinalis ). Dies erklärte der Initiator dieser Auszeichnung, der Verein zur Förderung der naturgemäßen Heilweise nach Theophrastus Bombastus von Hohenheim - bekannter als Paracelsus (NHV Theophrastus) mit Sitz in München. Der Rosmarin wird im Volksmund auch als Antonkraut, Weihrauchkraut oder Brautkraut bezeichnet. Rosmarin stammt aus der Familie der Lippenblütengewächse. Er hat nadelartige ledrige Blätter, die bis zu 2,5 Prozent ätherisches Öl enthalten, welches auch bestimmend für die Verwendung in der Heilkunde ist. Außerdem gehören Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide und Harze zu den wertvollen Inhaltsstoffen. Die zierlichen, blassblauen Blüten des Rosmarins erscheinen im Frühjahr, gelegentlich auch im Spätsommer. Er bevorzugt warme, sonnige Plätze sowie einen sandigen, durchlässigen Boden. Klima und Bodenbeschaffenheit scheinen auf die Qualität des ätherischen Öls großen Einfluss zu haben. Für die Kür des Rosmarins war nicht hauptsächlich der Duft ausschlaggebend, sondern seine große Anwendungsbreite. "Durch seine natürliche, aktivierende und tonisierende Wirkung ist Rosmarin für eine immer älter werdende Bevölkerung ebenso hilfreich wie auch für jüngere Patienten mit Erschöpfungs- und Ermüdungszeichen", begründet ein Jurymitglied die Wahl. Außerdem fördert Rosmarin die Durchblutung und wirkt krampflösend. Als vielseitig einsetzbares Gewürz wird der Rosmarin nicht nur in der mediterranen Küche geschätzt. Wie bereits in früheren Jahren, wird der NHV Theophrastus 2011 eine Broschüre über die aktuelle Heilpflanze des Jahres veröffentlichen. www.nhv-theophrastus.de

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