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Heizölpreis nimmt wieder zu

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Nachdem der durchschnittliche Einkaufspreis für Heizöl im vergangenen Jahr rapide nach unten ging, konnte sich die Preisentwicklung gen Ende des Jahres wieder stabilisieren und nach oben klettern. Auch zu Beginn des Jahres 2021 blieb der Heizölpreis konstant und stieg zuletzt sogar leicht an.

Im Februar stiegen die Kosten für Heizöl etwas an. Foto: SpaceX/ pexels

Heizölpreis steigt im Februar

Im November 2020 verzeichnete der abfallende Heizölpreis wieder eine moderate Steigerung, die schließlich im Dezember sprunghaft auf 47 Cent pro Liter weiter nach oben schnellte. Im Januar 2021 blieb der Preis konstant. Im Februar konnte der durchschnittliche Einkaufspreis für Heizöl EL, schwefelarm bezogen auf eine Abnahmemenge von 10.000 Litern nochmals eine Steigerung erfahren und stieg auf 50 Cent je Liter, wie Technik-Berater Peter Berwanger gegenüber der TASPO bestätigte. Damit erfuhr der Preis eine moderate Steigerung von drei Cent und befindet sich im Februar auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahresmonat.

Wärmekosten im Februar bei 58,10 Euro je MWh

Die Wärmekosten für Heizöl EL lagen im Januar noch bei 54,70 Euro je MWh. Im Februar beobachtete Berwanger eine Steigerung der Kosten, denn hier lagen die Wärmekosten für Heizöl EL bei 58,10 Euro je MWh. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres lag der Preis bei 50 Cent je Liter. Alle Preise und Kosten sind Nettoangaben, d. h. ohne Mehrwertsteuer, jedoch inkl. aller weiteren Steuern, Abgaben und Lieferkosten. Der Umrechnung von Einkaufspreis zu Wärmekosten liegt ein Heizwert von 10,2 kWh je Liter und ein Jahresnutzungsgrad von 86 % zu Grunde.

Aktueller Brennstoff-Preisvergleich für den Gartenbau als Download

Den jeweils aktuellen Brennstoff-Preisvergleich für den Gartenbau können Sie hier als PDF downloaden. Die Gegenüberstellung von Einkaufspreisen und Wärmekosten von Heizöl EL, Erdgas H, Flüssiggas (Propan), Anthrazit Nuss 5, Holzhackschnitzeln und Holzpellets wird in Kooperation mit dem Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald erstellt. Zusätzlich ist eine langfristige Wärmekosten-Entwicklung im Gartenbau sowie die Entwicklung der Strompreise in den vergangenen zehn Jahren in den Tabellen ablesbar.

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