Helloplant will Pflanzen sprechen lassen

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Nie mehr trockene Zimmerpflanzen: Die Helloplant-App wird für iOS und Android erscheinen, später ist auch eine Version für Amazons sprachbasiertes System Alexa angedacht. Foto: Helloplant

Sensoren, die über Apps mitteilen, wie es um die Zimmperpflanze bestellt ist, kennt der Markt bereits. Das Wiener Startup Helloplant möchte dem System nun einen letzten, entscheidenden Schliff geben.

Blumentopfsensor sendet Push-Nachrichten

Stefan Oberpeilsteiner und Peter Honeder haben den Blumentopfsensor entwickelt. 300.000 Stück wollen die Österreicher produzieren. Eine erste Crowdfunding-Kampagne hat bereits Früchte getragen und rund ein Drittel mehr als das vereinbarte Ziel von 30.000 Euro eingebracht. Im Handel soll der Sensor für die Zimmerpflanze 35 Euro kosten.

Soweit, so „gewöhnlich“. Allerdings haben die Entwickler dem System einen besonderen Schliff verpasst. Sobald es der Zimmerpflanze an Licht oder Wasser fehlt, sendet die App einen Hinweis per Push-Nachricht auf das Smart- oder iPhone des Besitzers. „Die meisten benachrichtigen mich nicht proaktiv, sondern zeigen die Pflanzen-Daten nur in der App an. Was bringt das dann? Wenn ich schon vergesse, die Pflanze zu gießen, vergesse ich auch, in die App zu schauen. So etwas ist doch wertlos“, erklärte Oberpeilsteiner gegenüber dem Magazin Gründerszene.

Verbindung von Helloplant und Alexa: Lasst Pflanzen sprechen!

In Zukunft sei sogar eine Verbindung mit Amazons intelligenten Entertainment System Alexa möglich. Dann ist es denkbar, dass eine Stimme verkündet, was der Zimmerpflanze fehlt. Helloplant würde Kalanchöe und Co. also zum Sprechen bringen. Momentan wird allerdings erst noch die App für Android-Smartphones fertig entwickelt, die Version für iOS leiste bereits gute erste Dienste. Amazons Alexa unterstützt bisher keine Sprachausgabe durch die Apps Dritter.

Ebenfalls eine Abgrenzung zur Konkurrenz: Der Nutzer muss händisch einstellen, welche Pflanze der Sensor gerade überwacht. Andere Apps nutzen Pflanzenbibliotheken und automatische Einstellungen. Ein System, das aus Sicht der Helloplant-Entwickler zu anfällig ist.

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