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Herbst und Winter sind bisher gut gelaufen

Der Landesverband Westfalen-Lippe im Bund deutscher Baumschulen (BdB) tagte im Gartenbauzentrum Münster-Wolbeck und der rheinische in Köln-Auweiler. Einen guten Start in die Saison 2006/07 haben die Gehölze auch in den Baumschulen in Westfalen-Lippe hingelegt. Sowohl der Herbst, als auch bisher der Winter seien gut verlaufen und von guten Geschäften geprägt, sagte Rolf Krämer, der bisherige Landesvorsitzende der westfälischen Baumschulen. Der neue Vorsitzende, Peter Vogt, berichtete ebenfalls von einer besonders gut abgelaufenen Herbstsaison. Die Frage bleibe natürlich, ob sich auch die Preise nach oben entwickeln, zumal manche Ware knapp am Markt ist. Für die Baumschule sei ein guter Absatz allerdings einmal dringend nötig gewesen, betonte der Vorsitzende der rheinischen Baumschulen, Helmut Selders. Er hoffe, dass die Betriebe jetzt das Hochgefühl des Herbstes mit ins Frühjahr nehmen können und mahnte noch einmal, nicht unter Preis zu verkaufen. Licht am Ende des Tunnels sieht auch Marita Ley, die in Köln vom BdB-Ausschuss Laubgehölze und Großhandel berichtete. Es gebe Anlass für vorsichtigen Optimismus beurteilte sie die Marktlage. Gerade der Außenhandel legte in den vergangenen Jahren zu, stieg von 27 Millionen Euro im Jahr 1997 auf 73 Millionen im Jahr 2005, mit einem weiteren Plus sei zu rechnen. Die Branche stehe vor großen Strukturveränderungen, sagte Karl-Heinz Plum, Präsident des BdB in Köln. Die Baumschulen werden sich weiterentwickeln und in Richtung Gartenbaumschule, in Handelsbaumschule oder in solche mit Exportabteilungen spezialisieren. Ebenso werden sie sich noch weiter auf ihre verschiedenen Produktionsverfahren wie Containeranzucht oder Hochbaumschulen konzentrieren.