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Hersteller präsentieren Neuheiten im digitalen Raum

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Aufgrund der Corona-Pandemie fand der 20. IVG Medientag in diesem Jahr im virtuellen Raum statt. Insgesamt 26 Aussteller präsentierten dabei 130 Medienvertretern ihre Neuheiten für das kommende Gartenjahr. Zudem resümierte Gastsprecher Klaus Peter Teipel das vergangene Jahr der Grünen Branche und gab einen Ausblick, was 2021 zu erwarten sei.

Beim diesjährigen IVG Medientag gab es keinerlei Gedränge, da die Veranstaltung rein digital abgehalten wurde. Foto: IVG

Hersteller präsentieren ihre Produkte

Journalisten aus dem Online- und Print-Bereich, den Fach- und Endverbraucher-Medien sowie Garten-Blogger, Autoren und Fotografen loggten sich Anfang März in den digitalen Raum ein, um sich über Produktneuheiten zu informieren. Bei den Ausstellern, die sich den anwesenden Journalisten präsentierten, handelte es sich um Hersteller aus den Bereichen Lebendes Grün, Forst-, Garten- und Rasenpflegegeräte, Pflanzenpflege, -ernährung und -gesundheit, Garten-Lifestyle, Substrate, Erden, Ausgangsstoffe sowie aus dem Profigartenbau.

Zusammenarbeit von IVG und Koelnmesse

Der traditionelle IVG Medientag wurde dabei in diesem Jahr in enger Zusammenarbeit von Industrieverband Garten (IVG) und der Koelnmesse veranstaltet und griff auf die digitale Veranstaltungsplattform der spoga+gafa zurück. „Eine physische Veranstaltung zu diesem frühen Zeitpunkt des Jahres war leider ausgeschlossen – deshalb waren wir sehr glücklich darüber, gemeinsam mit der Koelnmesse eine sehr gute Alternative im digitalen Raum anbieten zu können“, erklärt Anna Hackstein, Geschäftsführerin des IVG. „Mit den Teilnehmerzahlen sowohl auf Aussteller- als auch auf Besucherseite sind wir sehr zufrieden“, so Hackstein. Die Technik erlaubte es den Teilnehmer:innen, sich digital in geschlossenen Räumen zu treffen und sich vertraulich und intensiv per Video miteinander auszutauschen. „Wir sind froh über den Verlauf des IVG Medientag Garten@office by spoga+gafa, der den IVG Mitgliedern die Chance bot, unsere Plattform kennenzulernen und sich an ihre Handhabe zu gewöhnen“, zeigte sich auch Stefan Lohrberg, Director der spoga+gafa, zufrieden. „Im Laufe der kommenden Monate werden weitere Services der Plattform zur Nutzung freigegeben, die die Teilnahme an der spoga+gafa noch einmal attraktiver für die Aussteller machen.“

Gartenjahr 2020 belechtet

Auf dem Programm stand neben den Ausstellerpräsentationen und dem gemeinsamen Austausch auch der Vortrag von Klaus Peter Teipel, der das vergangene Gartenjahr Revue passieren ließ und einen Ausblick auf 2021 gab. „In der Pandemie wurden marktübliche Mechanismen nahezu vollständig außer Kraft gesetzt“, so Teipel. „Aufgrund des Lockdowns verbrachten die Menschen mehr Zeit zu Hause, wodurch Wohnung und Garten verstärkt im Fokus standen und sinnstiftende Heimwerkertätigkeiten gefragt waren wie nie zuvor.“ Seine Ausführungen belegte Teipel mit den Zahlen, die zeigten, dass sich der Gartenmarkt während der Pandemie gut entwickeln konnte (TASPO Online berichtete). Insbesondere die Gartenhartwaren (+16,2 %), der biologisch-chemische Bedarf (+14,3 %) und Lebendes Grün (+4,1 %) konnten deutlich zulegen. Beim Blick in die Zukunft sei eine genaue Prognose allerdings schwierig. „Angesichts des erreichten Umfangs ist für den Gartenmarkt 2021 nicht von weiteren Zuwächsen auszugehen.“ Als Grund dafür nannte er die ungebrochene Sehnsucht nach Reisen, Gastronomie und Kultur. Sobald die Möglichkeiten dazu wieder gegeben seien, werde die Bevölkerung ihr Geld auch wieder hier investieren, was eine starke Konkurrenz bilden werde.

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