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Hessen: Bürgerfreundlicher mit neuem Bestattungsrecht?

In Hessen steht möglicherweise nach einem Antrag der FDP-Fraktion eine liberalisierte Änderung des Friedhofs- und Bestattungsgesetzes an. Dies war eines der Themen der hessischen Friedhofsgärtner-Fachgruppe am 10. Februar bei ihrer Jahrestagung in Friedberg. Wolf betonte aus Sicht der hessischen Friedhofsgärtner sei ein solches neues Gesetz nicht nötig. Vielmehr wäre darüber nachzudenken, wie man die Friedhöfe "als Orte der Lebenden, wichtige Erholungsgebiete und grüne Lungen sowie als Rückzugsgebiete für Tiere und Pflanzen" erhalten und verbessern kann.

Im Gegensatz zu den Friedhofsgärtnern begrüßte die von Hermann Weber geleitete Verbraucherinitiative Aeternitas den Antrag der hessischen FDP-Landtagsfraktion. Das heutige Bestattungsrecht Hessens sei "bürgerunfreundlich", heißt es in der an den Landtags-Innenausschuss übermittelten Stellungnahme. Auch dieses Bundesland brauche einen rechtlichen Rahmen, um "so individuell wie möglich und so wenig bürokratisch wie nötig Abschied von den Verstorbenen nehmen zu können."