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Hollands Export blüht wieder

Die Ausfuhrstatistik „Bloemkwekerijprodukten“ zeigt: Lieferungen von Schnittblumen und Topfpflanzen nach Deutschland nahmen im ersten Quartal leicht zu.

Motiv aus einem der exportierenden Unternehmen. Die Aufnahme entstand bei Hilverda de Boer in Aalsmeer.Werkfoto

Annähernd 460 Millionen Euro kassierten die niederländischen Schnittblumen- und Topfpflanzenexporteure im ersten Quartal 2011 für ihre Lieferungen nach Deutschland. Dies entspricht einer Zunahme um knapp 2,6 Prozent oder 11,5 Millionen Euro gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Die Einnahmen aus den Lieferungen nach Deutschland machten damit 31,6 Prozent des insgesamt auf 1,45 Millionen Euro bezifferten Exportwerts der Niederlande in der Produktgruppe Schnittblumen/Topfpflanzen (einschließlich Beetpflanzen) aus. Mit sehr großem Vorsprung blieb Deutschland damit das wichtigste Empfängerland für Blumen und Zierpflanzen aus Holland.

An zweiter Stelle steht das Vereinigte Königreich, wohin die Holländer im Zeitraum von Januar bis März 2011 Schnittblumen und Topfpflanzen für knapp 196 Millionen Euro lieferten. Die genaue Übersicht des Exportwerts Schnittblumen/Topfpflanzen in die fünf wichtigsten Empfängerländer (Quelle: HBAG Bloemen en Planten, Exportstatistiek Bloemkwekerijprodukten), bezogen auf Januar bis März 2011 finden Sie in der TASPO 18/11.

Nach dem starken Rückgang während der Wirtschaftskrise konnten die Holländer ihre Lieferungen nach Russland damit jetzt wieder stark steigern. Dies betrifft vor allem Schnittblumen (plus 38,4 Prozent auf über 46 Millionen Euro), während die niederländischen Topfpflanzenexporte nach Russland mit 15,5 Millionen Euro auf einem eher bescheidenen Stand blieben. Zum Vergleich: Der Export von Topf- und Beetpflanzen nach Deutschland betrug 171 Millionen Euro und ist damit um mehr als zehnmal größer als die Einnahmen von den Lieferungen nach Russland.