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Holzabsatzfonds stellt Tätigkeit ein

Der deutsche Holzabsatzfonds stellt seine Tätigkeit Ende August ein. Das gab die zentrale Marketingeinrichtung der Forst-und Holzwirtschaft bekannt. Der Holzabsatzfonds zieht damit die Konsequenzen aus einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 12. Mai 2009. Die Verfassungsrichter hatten entschieden, dass die Finanzierung des Fonds über eine Sonderabgabe grundgesetzwidrig und dieser damit nichtig sei. Die Richter folgten damit der Linie, die im Februar dieses Jahres bereits zum Aus für die Centrale Marketinggesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) und die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) geführt hatte. Die endgültige Auflösung des Holzabsatzfonds wird voraussichtlich über ein Abwicklungsgesetz erfolgen. Seine 20 Mitarbeiter wechseln zum1. September 2009 in eine Transfergesellschaft. Der Holzabsatzfonds hatte den Verkauf von Holz und Holzprodukten durch Medienarbeit, Imagewerbung, Ausstellungen, Marktberichterstattung und ähnliche Maßnahmen gefördert.