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Hornbach: Kein Rabatt und keine Krise

Es gibt keine Kaufzurückhaltung wegen der Krise. Diese Feststellung traf Albrecht Hornbach, Vorstandsvorsitzender der Baumarktkette, für das Geschäftsjahr 2008/2009, aber auch für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2009/ 2010. Jetzt sei es ein Vorteil, äußerte Hornbach in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 28. Mai 2009, vor allem in dem wirtschaftlich relativ stabilen Zentraleuropa tätig zu sein und nur zu geringen Teilen in Osteuropa. Auch der Gewinn werde im laufenden Jahr steigen. Hornbach habe sich wieder positiv vom Branchentrend abgehoben, obwohl man auf preisaggressive Werbung verzichte und nein sage zu jeder Art von Rabattschlachten und Lockvogel-Angeboten.

Der Erfolg beruhe auf dauerhaft stabilen Preisen, hoher Produktqualität und Beratungsintensität. Das Unternehmen orientiere sich nicht an der Konkurrenz, sondern am Kunden. Hornbach betreibt in neun Ländern 129 Märkte, davon 92 in Deutschland. Dieses Jahr kämen in der Schweiz und Rumänien je ein neuer Markt dazu. Die Belegschaft wurde um drei Prozent auf knapp 13.200 Beschäftigte ausgebaut. Kurzarbeit, wie beim Mitbewerber Praktiker, sei kein Thema.