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Hortensien: Colour Club-Mixe und nachhaltige Produktion

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Pellens Hortensien entwickelt 2020 seine im Topf gewachsenen Hortensien-Farbmixe „Colour Club“ weiter. Außerdem verwendet der Zierpflanzen-Produzent aus Geldern ab diesem Jahr nur noch recyclingfähige Pflanztöpfe aus PCR-Material.

Colour Club-Triomix im taupefarbenen Topf. Foto: Pellens Hortensien

Innovationspreis Gartenbau 2019 für Colour Club Hortensien

„Wir arbeiten an zusätzlichen und optimierten Mischungen“, gibt Geschäftsführer Andreas Pellens einen Ausblick. „Außerdem wird Colour Club noch nachhaltiger. Wir verwenden neue Töpfe und Etiketten. Durch ein verändertes Lagerverfahren konnten wir den Fungizid-Einsatz um rund 80 Prozent reduzieren. Das alles sind Argumente für Colour Club, die unsere Kunden wiederum ihren Kunden weitergeben können.“

Colour Club brachte Pellens Hortensien 2019 den Innovationspreis Gartenbau des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft in der Kategorie Pflanze ein. Die Fachjury bewertet für ihre Entscheidung insbesondere die Nachhaltigkeit sowie den Marktwert der eingereichten Produkte. Colour Club, das sind im Topf gewachsene Mischungen von Hydrangea macrophylla mit verschiedenen Blütenfarben sowie Teller- und Ballformen. Das Besondere ist dabei, dass die Mehrfarbigkeit der Colour Club auch langfristig über Jahre hinweg erhalten werden kann. Bei Gabe von Aluminiumsulfat bleiben die blauen Hortensien in den Mischungen blau, die rosafarbenen aber auch rosa und schlagen nicht, wie sonst üblich, zu Blau um. Die Palette der Mischungen und der Topfgrößen hat sich beständig erweitert.

Colour Club für verschiedene Einsatzbereiche und Kundenstrukturen

In 2020 gibt es Colour Club als dreifarbige Trios, vierfarbige Quattros, 5er- und 8er-Mixe in den Größen T-14, T-17, T-19, T-23, 20-Liter, 46-Liter sowie als Hängeampeln mit bis zu acht Farben. Somit sind die Farbmixe für verschiedene Einsatzbereiche und Kundenstrukturen geeignet: Als Zimmerhortensien finden sie ihren Absatzbereich ebenso wie als große Pflanzware. „Colour Club werden von ländlichen wie städtischen Endverkaufsbetrieben ebenso geschätzt wie in den Baumschulen und im Garten- und Landschaftsbau“, berichtet Andreas Pellens.

Ebenfalls neu in 2020 sind bei Pellens Töpfe und Etiketten. „Wir verwenden ab diesem Jahr nur noch Pflanztöpfe aus PCR-Material, erkennbar an der Farbe Taupe“, erklärt Andreas Pellens. PCR heißt Post-Consumer-Recyclingmaterial, das heißt rückgeführte Kunststoffe aus Haushaltsabfällen. Die Pflanztöpfe sind zudem auch wieder zu 100 Prozent recyclingfähig, sodass der Materialkreislauf geschlossen ist.

Töpfe und Etiketten bei Pellens künftig komplett wiederverwertbar

„Unsere Töpfe müssen ein Jahr Kulturzeit bei Wind und Wetter draußen auf dem Feld und im Kühlhaus ohne Qualitätseinbußen überstehen, sollen aber am Ende auch nicht einfach im Verbrennungsmüll enden. Ich glaube, die komplette Wiederverwertung ist unter dieser Prämisse die umweltfreundlichste Lösung für uns“, findet Pellens.

Aus dem gleichen Grund werden ab der neuen Saison auch die Freiland-Etiketten auf 100 Prozent recyclingfähiges Kunststoffmaterial umgestellt. Außerdem nimmt Pellens einen komplett neuen zweiten Etikettensatz für seine Zimmerpflanzen hinzu, der zu 100 Prozent aus dem nachwachsenden Rohstoff Zellulose besteht und über das Papierrecycling umweltfreundlich weiterverwertet werden kann.

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