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Valentinstag: Besser als erwartet

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Winterliches Schmuddelwetter und dann auch noch ein Sonntag – für die Blumengroßhändler versprach der Valentinstag 2016 kein gutes Geschäft zu werden. Aber wie eine Umfrage unter den Mitgliedern des Verbands des Deutschen Blumen- Groß- und Importhandels zeigt, klingelten die Kassen doch zufriedenstellender als erwartet.

Valentinstag: Die Großhändler mussten gerade bei Rosen Steigerungen bei den Einkaufspreisen von bis zu acht Prozent hinnehmen. Foto: Christian Mannsbart

Nach wie vor ist der Valentinstag in den neuen Bundesländern nicht so populär wie der Frauentag am 8. März. Dementsprechend angenehm überrascht notierten einige ostdeutsche Blumengroßhändler mengenmäßig gesteigerte Umsätze bei allerdings weitgehend unverändertem Preisniveau. Vereinzelt mussten die Großhändler aber auch gerade bei Rosen Steigerungen bei den Einkaufspreisen von bis zu acht Prozent zu hinnehmen. Der Erfolg des diesjährigen Valentinstags mag auch auf das im Osten eher gute Wetter zurückzuführen sein. Am Hauptverkaufstag Samstag, zog es die Menschen in die Städte – und in die Blumenläden.

Auch in Norddeutschland positive Margen

Auch in Norddeutschland bestätigen sich die gedämpften Erwartungen der Großhändler erfreulicherweise nicht. Eine positive Mengenentwicklung von bis zu 15 Prozent bei überwiegend unveränderten Einkaufspreisen sorgte auch im hohen Norden für zufriedene Großhändler. Darüber hinaus waren die ersten Ergebnisse des Nachverkaufs am Montag durchaus erfreulich.

Im Westen und in der Mitte des Landes zeigt sich hingegen ein etwas anderes Bild. Die Großhändler zwischen Rheinland, Westfalen und Hessen berichten von eher unveränderten Verkaufsmengen im Vergleich mit dem Vorjahr bei weitgehend gleichgebliebenen Preisen. Nur vereinzelt waren bei Rosen höhere oder auch niedrigere Einkaufspreise im Bereich von jeweils bis zu zehn Prozent zu vermerken. Gerade dieses Kriterium ist zumeist stark von der Geschäftspolitik des einzelnen Großhändlers abhängig. Auch der Nachverkauf in dieser Region lief sehr schleppend.

Im Süden schlechter Umsatz für Blumenhändler

Im Süden des Landes führte das dortige gute Winterwetter dazu, dass die Innenstädte am Samstag leer blieben und dafür die Skipisten gut gefüllt waren. Dementsprechend schlecht lief dann auch der Blumenverkauf.  Umsatzrückgänge zwischen 10 und 20 Prozent  lagen aber noch im erwarteten Rahmen.

Besondere neue Trends konnten die Großhändler in diesem Jahr nicht erkennen. Nach wie vor ist vielfach die einzelne rote Rose oder auch ein ganzer Rosenstrauß der begehrteste blumige Liebesbeweis. Aber auch farbenfrohe Frühlingsblumen, im Norden und Westen meist Tulpen, wurden vermehrt nachgefragt.