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Horti Vienna soll zum Allround-Anbieter für den Gartenbau ausgebaut werden

Die Fachmesse Horti Vienna, die vom 8. bis zum 10. Oktober wieder auf dem Messegelände (Halle D) in der österreichischen Bundeshauptstadt Wien stattfindet, will der Veranstalter H & K Messe (Hemmingen/Hannover) weiter ausbauen. Nach dem großen Erfolg zum Auftakt der noch jungen Fachmesse für Gartenbau in Mittel- und Osteuropa im Jahr 2011 mit 2.500 Fachbesuchern und „sehr zufriedenen Ausstellerfirmen stehen die Zeichen dieses Jahr auf Wachstum, so die Messeorganisation.

„Die Horti soll Treffpunkt für die gesamte Gartenbaubranche sein. Nicht nur Produzenten, die Großinvestitionen planen, sollen hier die nötigen Informationen und Techniken finden, wir wollen auch jene Betriebe ansprechen, die für den täglichen Bedarf ordern, steckt H & K-Geschäftsführer Claus Hähnel die Ziele ab.

Entsprechend wurde lau Messeangaben der Messeschwerpunkt erweitert, sodass neue Anbieter - auch aus den osteuropäischen Nachbarstaaten - die Möglichkeit haben, ihre Produkte und Technologien zu präsentieren sowie Kontakte zu knüpfen und das Fachpublikum ein „Rundum-Paket nach dem persönlichen Bedarf vorfindet. So würden diesmal neben dem breiten Angebot an Investitionsgütern wie Maschinen, Gewächshäuser samt Einrichtungen und technische Anlagen auch Betriebsmittel und insbesondere der „grüne Bereich präsentiert.

Wie bereits vor zwei Jahren, sei auch diesmal der Bereich Technik und Gartenbaubedarf sehr stark vertreten sein. Allein 20 Firmen aus Deutschland, den Niederlanden und Polen präsentierten ihre Glas- und Foliengewächshäuser für die Produktion und den Verkauf. Dazu haben sie neben umfassenden Informationen für Investitionen auch technische Innovationen zu bieten, wie zum Beispiel für Energieeinsparungen bei der Beheizung von Gewächshäusern. Neuerungen sind ferner in den Bereichen Energieschirme und Schattierungen, Topfmaschinen und Bewässerung zu erwarten.

Der Nachfrage entsprechend kommen laut Veranstalter nun zwei neue Schwerpunkte hinzu: Zum einen soll der „grüne Bereich mit Baumschulen, Stauden und Jungpflanzen für Zierpflanzen und Gemüse aufgewertet werden. „Als besondere Attraktion wird ein Neuheiten-Schaufenster eingerichtet, in Aussteller ihre neuen Sorten und Arten an Topf- und Schnittblumen sowie Beet- und Balkonpflanzen, Gehölzen, Stauden und Gemüse vorstellen können. Zudem hätten sich mehrere Floristen angekündigt, von denen zwei Aussteller an ihren Ständen auch Vorführungen über neueste Trends bei Blumenarrangements und Gebinden planen.

Das Angebotsspektrum erweitern außerdem Anbietern von Betriebsmitteln wie Substraten und Düngern. Rund 20 Firmen aus Europa und Drittstaaten werden vertreten sein, ebenso wie Unternehmen, die über die technischen Möglichkeiten der Bewässerung informieren. Ferner stellt das GartenBauCentrum Österreich wieder auf mehr als 50 Ständen seine breite Produktpalette vor.

Insgesamt haben bisher mehr als 160 Unternehmen - darunter seien auch wichtige Branchenführer aus allen Bereichen und Ländern - ihre Teilnahme zugesagt. Offizieller Anmeldeschluss für Aussteller ist am 30. August 2013, „aber wir sind flexibel und können auch spätere Meldungen berücksichtigen, lässt Dr. Jochen Labowsky, zuständig für Strategie, Beratung und Vertrieb, Spätentschlossenen noch etwas Spielraum. Firmen, die zum ersten Mal teilnehmen möchten, können sich direkt an die H & K Messe in Hemmingen/Hannover unter der Telefonnummer +49/05101-58840-51 oder per E-Mail (info@hundkmesse.de) wenden.

Neben einem Grundstock an österreichischen Anbietern kommen nach Angaben von H & K Messe diesmal viele Unternehmen aus Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Belgien, Italien, Lettland, aber auch Indien, Israel und Polen hinzu. In Tschechien, Ungarn und der Slowakei gebe es eine Reihe von Firmen, die interessante Produkte auch für andere Länder herstellen und der österreichische Gartenbau habe in vielen Bereichen Vorbildfunktion für diese Staaten. Daher biete die Horti Vienna diesen Herstellern den richtigen Boden für internationale Kontakte.

Österreichs Partnerland für die Horti Vienna 2013 wird die Slowakei sein. Staatssekretärin Magdaléna Lacko-Bartosová wird zusammen mit Österreichs Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich die Messe eröffnen. Zudem konnten bei der Flora Bratislava einige slowakische Firmen für die Teilnahme in Wien gewonnen werden.

Vorgesehen ist an allen drei Messetagen auch ein Vortragsprogramm bei dem Experten aus dem In- und Ausland unter anderem Einblicke in die Branche ihres Heimatlandes bieten.

Zu Bedeutung des Gartenbaues in Österreich verweisen die Messeveranstalter auf die Gartenbauerhebung der Statistik Austria von 2010. Demnach gibt es in Österreich 1.414 Gartenbaubetriebe, die zusammen eine Fläche von mehr als 2.000 Hektar bewirtschaften. Knapp 400 haben sich auf Gemüsebau und 730 auf Blumen und Zierpflanzen spezialisiert. Dazu kommen noch rund 280 Baumschulen. Die Branche erzielt eine jährliche Wertschöpfung von rund 404,98 Millionen Euro.

Weitere Informationen unter www.horti-vienna.at. (ts/hk)