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Hortiflorexpo IPM: Chinas Gartenbaumarkt expandiert weiter

Mit einem Besucherplus von rund zwei Prozent ist die diesjährige Hortiflorexpo IPM Shanghai zu Ende gegangen. Damit konnte die Ausstellung laut den Veranstaltern ihre Spitzenposition als wichtigste Gartenbaumesse weiter ausbauen. Neue Rekorde wurden zudem in puncto Ausstellerzahl und -fläche gesetzt. 

Ecuador war in diesem Jahr erstmals mit einem Gemeinschaftsstand auf der Hortiflorexpo IPM vertreten. Foto: Messe Essen

Hortiflorexpo IPM Shanghai: Plus bei Fläche und Ausstellern

Mit 612 Ausstellern aus 27 Ländern zeigten in diesem Jahr fast 200 Aussteller mehr ihre neuen Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Pflanzen, Technik, Floristik und Ausstattung als bei der letzten Ausgabe vor zwei Jahren (2013: 413 Aussteller aus 24 Ländern).

Ebenso hat sich die Messefläche der Hortiflorexpo IPM Shanghai mit jetzt 26.000 Quadratmetern deutlich vergrößert – 2013 waren es noch 18.000 Quadratmeter.

Spitzenposition als wichtigste Gartenbaumesse Chinas ausgebaut

„Die Zahlen sprechen für sich: Die Hortiflorexpo IPM Shanghai konnte ihre Spitzenposition als wichtigste Gartenbaumesse Chinas deutlich ausbauen. Der Investitionsbedarf ist aufgrund der hohen Nachfrage nach Blumen und Pflanzen enorm. Die Messe hat davon spürbar profitiert und konnte gleichzeitig neue Impulse für die grüne Branche setzen“, sagt Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen.

Gut von den Messebesuchern angenommen wurde das Rahmenprogramm der diesjährigen Hortiflorexpo IPM Shanghai. Im Zentrum der Vortragsreihe auf der Messe stand etwa das von der chinesischen Regierung angestoßene Projekt „Beautiful China“ zur Verbesserung der Qualität von Luft und Umwelt. Vorgestellt wurden unter anderem neue Konzepte für die Dachbegrünung.

Rahmenprogramm: Trends moderner Landschaftsgestaltung

Das Seminar zur Landschaftsarchitektur der Shanghai Society of Modern Landscape Architecture stellte neben aktuellen Studien Trends moderner Landschaftsgestaltung in den Blickpunkt.

Beliebt war daneben die bereits am Messevortag organisierte Besichtigungstour zu einem Blumenmarkt, einem Jungpflanzenbetrieb und einem Gartencenter mit 56 Teilnehmern aus Deutschland, Indien, Australien, Japan, Ecuador, China und Spanien.

Produkte „Made in Germany“ am Gemeinschaftsstand

Produkte „Made in Germany“ wurden an einem vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten deutschen Gemeinschaftsstand gezeigt. Hier präsentierte unter anderem der Floristmeister Stefan Prinz vom Fachverband Deutscher Floristen (FDF) seine kreativen Werkstücke aus den Floristikshows.

Ebenfalls mit Nationenständen vertreten waren Frankreich, die Niederlande, Taiwan und Korea. Außerdem war Ecuador in diesem Jahr erstmals mit einem offiziellen Gemeinschaftsstand auf der Messe.

Hortiflorexpo IPM 2016 wieder in Peking

Im kommenden Jahr wird die Hortiflorexpo IPM vom 11. bis 13. Mai turnusgemäß in Peking stattfinden. Mit den beiden Standorten will die Messe sowohl dem süd- als auch dem nordchinesischen Gartenbaumarkt eine Plattform bieten. (ts)