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Importverbot: Einheitliche Stempel und Namencode

Die Weichen für eine Aufhebung des russischen Importverbots für Pflanzen aus Deutschland sind von deutscher Seite aus weitgehend gestellt. Wie das Bundesverbraucherministerium (Bonn) mitteilt, gibt es ab dem 15. Februar nur noch einen bundeseinheitlichen Stempel auf den Pflanzengesundheitszeugnissen. Vorher konnte dieser in Farbe und Form je nach Bundesland abweichen. Außerdem wird eine spezielle Leitlinie für das Ausfüllen der Exportbescheinigungen für Sendungen in die Russische Föderation erarbeitet, die an internationalen Standards orientiert ist, nämlich dem Standard ISPM Nr. 12. Darüber hinaus sollen die Kontrolleure im Hinblick auf die Verfahrensweise für Exporte in die Russische Föderation nochmals gezielt geschult werden. Der dritte Schritt, EU-einheitliche und fälschungssichere Vordrucke für die Pflanzenexporte zu verwenden, steht allerdings noch aus.