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In Ronneburg Probleme mit der Nachnutzung der Buga

Die Fronten zwischen Gera und Ronneburg (Bundesgartenschau 2007) verhärten sich zunehmend. Es geht um die Nachnutzung der Flächen, wenn die Buga am 14. Oktober 2007 ihre Tore schließt. Kaum Probleme scheint es dabei für den Teil Gera zu geben. So stellte Geras Oberbürgermeister Norbert Vornehm am 24. September 2007 die Pläne für die Nachnutzung des 30 Hektar großen Hofwiesenparkes vor. Das Gelände bleibe eingezäunt, sagte Vornehm, und könne ohne Eintrittsgeld besucht werden. Abends werde der Park geschlossen, Hunde blieben auch wie bisher draußen. Zwei Parkwächter würden für die Sicherheit sorgen. In den kommenden fünf Jahren werde die Stadt jeweils 300000 Euro in die Erhaltung des Hofwiesenparks stecken. Ganz anders zeigt sich die Lage im 60 Hektar-Objekt Ronneburg, der so genannten Neuen Landschaft. Nachdem eine gemeinsame Betreibergesellschaft mit Gera nach Angabe von Martina Schweinsburg, Landrätin des Kreises Greiz und Aufsichtsratsvorsitzende der Buga-GmbH, scheiterte, prüfe man jetzt fünf fast identische Entwicklungskonzepte. Offen sei, ob die Ausstellungsfläche nach Buga-Ende um die Hälfte schrumpfen werde. Auf jeden Fall solle das Rittergut mit dem Rosengarten als Kernbereich bleiben. Die Bewirtschaftung könne an eine Betreiber- und Marketing GmbH vergeben werden. Auch in Ronneburg soll das Buga-Gelände tagsüber ohne Eintrittsgeld zugänglich bleiben.

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