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INDEGA: Weg frei für Zusammenschluss mit IVG

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Nachdem das INDEGA-Präsidium bereits im vergangenen Herbst angeregt hatte, dem Industrieverband Garten (IVG) beizutreten, haben sich jetzt auch die Mitglieder der Interessenvertretung der deutschen Industrie für den Gartenbau (INDEGA) für diesen Schritt ausgesprochen.

Bestandteil der INDEGA-Mitgliederversammlung war auch eine Exkursion in den Braunkohle-Tagebau Garzweiler II, wo sich die Teilnehmer vor einer Schaufel des Schaufelradbaggers den Fotografen stellten. Foto: INDEGA

Beitritt der INDEGA für Anfang 2019 geplant

Auf der jüngsten Mitgliederversammlung in Neuss erteilten die Delegierten ihrem Präsidium den eindeutigen Auftrag, den Beitritt zum IVG zum 1. Januar 2019 einzuleiten. Es sei angesichts der Entwicklung der vergangenen Jahre richtig und gut, die Kräfte zu bündeln und ein starkes Netzwerk der gesamten Gartenbau- Industrie zu bilden, wie INDEGA-Präsident Frank Lock in Neuss noch einmal betonte.

Zur Integration der INDEGA in den Industrieverband Garten wird laut Vereinbarung die neue IVG Fachabteilung Profigartenbau gegründet. Damit eröffnen sich laut INDEGA für die Mitglieder der Interessenvertretung „neue Chancen und neue Perspektiven, zum Beispiel durch ein verbessertes Dienstleistungsangebot, durch zentrale Fachveranstaltungen oder die Arbeit der Rechtsabteilung“, erklärt die INDEGA.

Neue IVG Fachabteilung Profigartenbau gemeinsam gestalten

Laut Präsident Lock gelte es nun, „die neue IVG Fachabteilung Profigartenbau zu gestalten und das mit möglichst vielen Mitgliedern. Wir haben die Chance und auch die Aufgabe, die neue Abteilung gemeinsam zum Erfolg zu führen.“

Für Fragezeichen bei den INDEGA-Mitgliedern sorgte – wie bereits bei Aussprache der ersten Empfehlung im vergangenen Herbst – der Fortbestand der gemeinsamen Messeaktivitäten auf nationaler und insbesondere auf internationaler Ebene.

Gemeinsame Messeaktivitäten sollen bestehen bleiben

Diese sollen von dem Beitritt zum Industrieverband Garten allerdings unberührt bleiben, wie das geschäftsführende Präsidiumsmitglied Harald Braungardt in Neuss versprach. „Uns war in den Verhandlungen wichtig, diesen zentralen Punkt der INDEGA-Arbeit zu erhalten. Wir werden weiter gemeinsam auftreten und unsere Angebote für alle IVG-Mitglieder öffnen.“

Das Präsidium hofft nun anhand der breiten Zustimmung der INDEGA-Mitglieder für den Beitritt zum IVG, dass sich ihm viele Unternehmen auf dem Weg in den größeren Industrieverband Garten anschließen werden.

Gründe für den Zusammenschluss

Die Überlegungen für einen Zusammenschluss der beiden Organisationen waren unter anderem durch die sich zuletzt rückläufig entwickelnden Mitgliederzahlen der Interessenvertretung der deutschen Industrie für den Gartenbau aufgekommen, wie das Präsidium im vergangenen Herbst gegenüber TASPO Online erklärt hatte.

Ein weiteres Kriterium waren die Ende 2018 eintretenden Veränderungen im Vorstand der INDEDA. So hatte etwa Braungardt bereits im vergangenen Jahr bekannt gegeben, sein Amt als geschäftsführendes Präsidiumsmitglied niederlegen zu wollen. Auch Vizepräsident Wolfgang Kräss hatte eine weitere Amtsperiode für sich ausgeschlossen.