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Indega will im GaLaBau & Freilandanbau wachsen

Das Erschließen neuer Märkte bleibt eine der wichtigsten Aufgaben der Indega, der Interessenvertretung der deutschen Industrie für den Gartenbau. Das Präsidium unterstrich auf seiner Klausurtagung in Wendeburg, dass gleichzeitig die Aktivitäten in den Bereichen Freilandanbau und GaLaBau verstärkt werden sollen. 

Der Gemüseanbau im Freiland, unter Folie und im Gewächshaus ist für viele Indega-Mitglieder ein Feld, auf dem sie bereits aktiv sind. Dabei spielen auch Spezialkulturen wie Kräuter, Erdbeeren und Spargel eine Rolle. Deshalb hat sich das Präsidium dafür ausgesprochen, sich intensiver um diesen Bereich zu kümmern. Zum einen wolle die Indega dort stärker präsent sein, zum anderen könnten gerade spezialisierte Industrieunternehmen auch interessante Partner beispielsweise für Auslandsmessen sein.

„Wir sind ja nicht nur auf den Unterglasanbau fixiert und besuchen durchaus auch Spezialmessen in anderen Bereichen, wie das Beispiel der Baumschultechnik in Ellerhoop zeigt“, so Indega-Präsident Prof. Dr. Matthias Diezemann. „Gerade bei exportorientierten Baumschulen verspüren wir zunehmend Interesse an einer Mitgliedschaft in der Indega.“ Diese sei grundsätzlich auch für Pflanzenproduzenten möglich, solange das Unternehmen einen Firmensitz in Deutschland habe und dort produziere.

Fest eingeplant ist der erste Auftritt der Indega mit einem Gemeinschaftsstand auf der GaLaBau in Nürnberg (12. bis 15. September 2012). Fünf Unternehmen haben sich angemeldet, dazu kommen weitere, die schon seit Jahren zu den Stammausstellern der GaLaBau zählen. Die Pilotveranstaltung werde die Indega dazu nutzen, sich als Gemeinschaft vorzustellen, auf die Aktivitäten auf Auslandsmessen hinzuweisen und potenzielle Mitglieder anzusprechen. (ts/ind)