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Indega zieht positive Horti Asia-Bilanz

Die Horti Asia eröffnet Perspektiven im südostasiatischen Gartenbau und kann für deutsche Unternehmen ein interessanter Marktplatz sein. Zu dieser Einschätzung kommt die Interessenvertretung der deutschen Industrie für den Gartenbau (Indega) nach ihrer ersten Teilnahme an der dreitägigen Gartenbau-Fachmesse, die vom 9. bis 11. Mai in Bangkok stattfand.

Der deutsche Gemeinschaftsstand auf der Horti Asia in Bangkok. Foto: Indega

Dem Indega-Gemeinschaftsstand angeschlossen hatten sich die IPM Messe Essen, Plantaflor, Step Systems und Terracult. Insgesamt waren 139 Aussteller aus elf Ländern vertreten.

Das Bangkok International Trade and Exhibition Center (BITEC) verfügt über moderne Hallen mit guter Infrastruktur, so der positive Eindruck der Indega. Zudem sei die Horti Asia sehr gut organisiert von dem niederländischen Messeveranstalter VNU, der vor Ort mit verschiedenen gärtnerischen Organisationen und staatlichen Stellen zusammenarbeitet.

Der erste Tag war laut Indega mit rund 1.900 von insgesamt etwa 7.000 Besuchern der deutlich fachkompetenteste. „Das Interesse an deutschen Produkten und an Kontakten zu deutschen Unternehmen war überall spürbar“, sagt Harald Braungardt, geschäftsführendes Präsidiumsmitglied der Indega.

Dies habe sich auf alle Bereiche, Technik, Substrate, Dünger und auch Jungpflanzen bezogen. „Mit der Anzahl und der Qualität der Kontakte bin ich sehr zufrieden. Allerdings zeigt sich bei uns erst einiges später, ob die Messe wirklich ein Erfolg war“, sagt Maria Borchers von Plantaflor. Davon hänge auch ab, ob sich das Unternehmen im nächsten Jahr wieder beteilige.

Da es in Südostasien jedoch keine der Horti Asia vergleichbaren Messen gebe, empfiehlt die Indega allen Firmen, die in dieser Region tätig sind oder sein wollen, zumindest in Erwägung zu ziehen, im nächsten Jahr gemeinsam die Reise nach Thailand anzutreten. (ts/ind)