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Info-Broschüre gibt Unternehmen Tipps gute Azubis zu finden

Nachwuchswerbung ist ein elementarer Baustein in der langfristigen Personalplanung im Garten- und Landschaftsbau. Weil es aber zunehmend schwieriger wird, Auszubildende für den GaLaBau zu erreichen und zu gewinnen, soll eine neue Broschüre das brisante Thema den Unternehmen näher bringen und zudem wichtige Lösungsansätze geben, um mittel- und langfristig geeignete Bewerber zu erreichen. Schließlich bedeuten gute Azubis auch einen deutlichen Wettbewerbsvorteil.

Broschüren-Cover: „Wie gewinnen Betriebe gute Azubis?“Foto: AuGaLa

„Es ist für jeden einzelnen Betrieb wichtig, aktiv zu werden“, betont Stefanie Rahm, Referentin für Nachwuchswerbung beim Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen. Gemeinsam mit ihren beiden Kollegen Patrick Schmidt und Laura Gaworek vom bayrischen Landesverband wurde die Broschüre „Wie gewinnen Betriebe gute Azubis?“ konzipiert und erstellt.

Sie kann von allen Landesverbänden zur Verteilung an die Ausbildungsbetriebe angefordert werden. Ab Februar wird die Broschüre dann an die Betriebe verteilt. „Sie soll die Ausbildungsbetriebe bei der Planung und Umsetzung von Nachwuchswerbemaßnahmen unterstützen“, so Patrick Schmidt.

Auf 40 Seiten zeigen die Autoren wichtige Aspekte zur Nachwuchswerbung für Betriebe auf und vermitteln konkrete Ratschläge, die Potenziale vor Ort besser zu nutzen. So werden in der Broschüre die Azubi-Jobbörse im Internet ebenso als Plattform vorgestellt wie Vorträge vor Schülern, Aktivitäten auf Ausbildungs- oder Gewerbemessen, aber auch Sponsoringaktionen oder eigene Ausbildungsflyer.

Auch regelmäßige Pressearbeit kann nicht nur das Ansehen eines Unternehmens in der Öffentlichkeit steigern und das Image erhöhen, sondern auch junge Menschen auf den Betrieb aufmerksam machen.

„Letztlich kommt es darauf an, wie aktiv der Betrieb bisher bei seinen Bemühungen um den Nachwuchs war. Deshalb finden sowohl Neueinsteiger viele interessante Ansätze für die Nachwuchswerbung, als auch ‚Profis’. Für jeden ist etwas dabei. Vor allem sollte es individuell und einfach umsetzbar sein“, erzählt Laura Gaworek.

Ein Fragebogen und eine Checkliste ergänzen die praktischen Informationen in der Broschüre, die die Betriebe in den Regionen anregen und unterstützen sollen, bei der Nachwuchswerbung vielleicht auch mal Neuland zu betreten.

Bei der Erstellung der Broschüre war Eberhard Breuninger mit seinem Erfahrungsschatz als WdA-Referent und Öffentlichkeitsarbeiter sehr hilfreich. Das Ausbildungsförderwerk Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (AuGaLa) unterstützt das Projekt bei der Finanzierung.

Wichtig ist den drei Autoren zudem, dass an dem Thema weiter gearbeitet wird. Deshalb gibt es einen Rückmeldebogen für Ergänzungen, Erfahrungsberichte oder Verbesserungsvorschläge für eine weitere Auflage.