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Innovationspreis: Stelenblock für neun Einzelgräber

Die für den neu geschaffenen Bundesinnovationspreis „Zeitgemäße Grabgestaltung“ des Steinmetzhandwerks erstellten Urnengrabanlagen sind größtenteils auf der Landesgartenschau Heidenheim ausgestellt. Den ersten Preis hatte der Bildhauer Herbert Görder aus Paderborn für ein spezielles Urnengrabstätten-Konzept erhalten. Es geht um eine mehrstellige Urnengrabstätte, in die eine Säule aus türkischem Basalt integriert wird. Diese Säule ist durch vier Trennschnitte zu einer Anordnung von neun Einzelstelen gewandelt. Nach einem Begräbnis wird eine der Stelen abgekeilt und dem individuellen Einzelurnengrab zugeordnet. Bei einer nach diesem prämierten Vorschlag gestalteten Anlage entstünden somit im Laufe der Zeit einzelne Gräber, während sich der ursprüngliche Stelenblock leert. Vom Stelenblock bleibt letztlich eine Kreuzform übrig. Die dem ersten Preis zugrunde liegende Konzeption dürfte auch den Wünschen der Friedhofsgärtner entsprechen, da die entstehenden Einzelgräber gärtnerisch bepflanzt werden.