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Integrationsgesetz: Asylbewerber fördern und fordern

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Heute hat der Bundestag das neue Integrationsgesetz verabschiedet. Der Zentralverband Gartenbau (ZVG) sieht hier einen wichtigen ersten Schritt auf dem Weg zur Integration von Asylbewerbern auf dem Arbeitsmarkt.

Der Zentralverband Gartenbau hofft, dass sich an das Integrationsgesetz auch Vorgaben anschließen, die eine sinnvolle Beschäftigung von Asylbewerbern ermöglichen. Foto: smuki Fotolia

Integrationsgesetz: Qualifizierte Ausbildung für junge Menschen

„Ein wichtiger Baustein dabei ist eine qualifizierte Ausbildung der jungen Menschen, die in unser Land gekommen sind“, bewertet ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer das Gesetz. Zum Paket gehören umfangreiche Maßnahmen, die Asylbewerber fördern und fordern sollen, damit sie sich besser auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft integrieren können.

Doch die Vorgabe alleine reicht nicht, Menschen die nach Deutschland kommen, müssen umfangreichen und frühen Zugang zu Integrationskursen erhalten. Außerdem fordert der ZVG, dass Asylbewerber während der Ausbildung eine Bleibegarantie bekommen und danach zwei weitere Jahre ihren Job in Deutschland ausüben dürfen. Hintergrund der Forderung ist die steigende Rechtssicherheit für Betriebe und Auszubildende gleichermaßen.

Gartenbaubetriebe bereit, junge Asylbewerber auszubilden

„Die Bereitschaft junge Flüchtlinge auszubilden ist in gartenbaulichen Betrieben vorhanden. Ihnen wird so eine bürokratische Hürde genommen“, sieht Ralf Kretschmer, Vorsitzender des ZVG-Ausschusses Bildungspolitik und Berufsbildung positiv.

Instrumente der Ausbildungsförderung, wie die assistierte Ausbildung und ausbildungsbegleitende Hilfen existieren bereits. Dennoch fehlt es laut ZVG an einer ausreichenden Verzahnung der Fördermaßnahmen. Jungen Flüchtlingen muss die Möglichkeit gegeben sein, den Einstieg in eine Ausbildung zu meistern und diese erfolgreich abzuschließen. An dieser Stelle ist die Politik aufgerufen entsprechende Handlungsfelder zu bedienen.