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Interesse an Weiterbildung zum Meister gesunken

Die Teilnehmerzahl an den Gärtnermeisterprüfungen ging in den letzten zehn Jahren deutlich zurück.

Wenn 4738 junge Gärtnerinnen und Gärtner im vergangenen Jahr ihre Berufsabschlussprüfung und 476 Personen die Gärtnermeisterprüfung bestanden, so lässt sich ableiten: Jede/r Zehnte entscheidet sich später für Weiterbildung zum Meister und legt die Meisterprüfung ab. Auf einen neuen Meister kamen im Jahrgang 2006 genau zehn erfolgreiche Teilnehmer der Berufsabschlussprüfung.

Im Jahr zuvor war es ähnlich. 2005 hatten 483 Personen die Meisterprüfung und 4 631 Personen die Berufsabschlussprüfung bestanden (Verhältnis = 1:9,6).

Im Jahr 2000 bestanden 595 Personen die Meisterprüfung. Zugleich waren 5573 junge Gärtnerinnen und Gärtner bei der Berufsabschlussprüfung erfolgreich. Hier ergab sich somit ein Verhältnis von 1:9,4.

Die Zahlen aus 1998 zeigen ein anderes Bild: 5099 Personen bestanden die Abschluss- und 765 die Meisterprüfung (Verhältnis = 1: 6,7). Schon damals sanken die Schülerzahlen an den Meisterschulen spürbar. Denn 1996 hatten noch 1.037 Personen die Gärtnermeisterprüfung bestanden. Dem standen 4 932 erfolgreiche Kandidaten bei der Berufsabschlussprüfung gegenüber (Verhältnis = 1:4,7). Mehr als jeder fünfte Gärtner hatte somit auf eine Weiterbildung zum Meister gesetzt.

Eine ähnliche Relation zeigt der Blick in noch ältere Statistiken. Nehmen wir das Jahr 1992. 5 870 junge Gärtnerinnen und Gärtner bestanden in diesem Jahrgang die Abschlussprüfung und 1320 Personen die Meisterprüfung (Verhältnis = 1:4,45).