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Internationale Grüne Woche: ZVG im Austausch mit der Politik

Der Zentralverband Gartenbau (ZVG) nutzt seinen Auftritt auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin unter anderem für einen angeregten Austausch mit der Politik. Am ZVG-Stand angesprochen werden dabei insbesondere die aktuelle Situation der grünen Branche und die Herausforderungen, denen sie sich stellen muss. 

Dr. Maria Flachsbarth und ZVG-Vizepräsident Lohff im Gespräch über Zineg. Foto: ZVG

ZVG: Politik nimmt Gartenbaubranche wahr

„Die Gartenbaubranche wird von der Politik wahrgenommen und ihre Themen finden Gehör“, fasst ZVG-Vizepräsident Andreas Lohff die ersten Tage der Internationalen Grünen Woche aus Sicht des ZVG zusammen. So hätten in den ersten Tagen bereits viele Bundes, Europa- und Landespolitiker den ZVG-Stand besucht.

Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer und Dr. Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium, etwa lobten das Forschungsprojekt ZunkunftsInitiative NiedrigEnergieGewächshaus (Zineg) und sagten zu, sich für eine finanzielle Förderung der Praxisumsetzung stark zu machen.

ZVG spricht Thema Torf im Gartenbau an

ZVG-Vizepräsident Lohff sprach gegenüber dem niedersächsischen Agrarminister Christian Meyer das Thema Torf im Gartenbau an. „Lösungen mit alternativen Stoffen zu Torf sind in Anteilen aus pflanzenbaulicher Sicht mit Einschränkungen zwar möglich, sind aber bei Weitem nicht bedarfsdeckend“, so Lohff. Deshalb dürfe der Gartenbau bei der gegenwärtigen Diskussion nicht außen vor bleiben. Wie Meyer signalisierte, werde ein Ende des Torfabbaus langfristig und in kleinen Schritten umgesetzt.

Weitere Themen am ZVG-Stand waren unter anderem die bürokratischen Auflagen, mit denen Betriebe seit der Umsetzung des Mindestlohnes zum Jahresbeginn zu kämpfen haben oder das Importverbot Russlands in Kombination mit der ertragreichen Apfelernte. (ts/zvg)