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Interview zur Qualität und Haltbarkeit von Blumenerden

Im vorigen Jahr sorgte eine WDR-Sendung zum Thema Kübelpflanzenerden für Unruhe bei den Verbrauchern. Im Fokus standen teilweise zuwenig strukturgebende Anteile der Kübelpflanzenerden, und die immer wieder diskutierte Frage der Haltbarkeit von Blumenerden. Hartmut Falkenberg, vom BTH (Bundesvereinigung Torf- und Humuswirtschaft im Industrieverband Garten, IVG) nimmt dazu in folgendem Interview Stellung. Eine Frage lautete: Fehlen Qualitätsstandards für Kübelpflanzenerden? Es befinden sich unter dem Begriff zahlreiche verschieden zusammengestellte Produkte auf dem Markt. Sehen Sie die Notwendigkeit einer einheitlichen Definition, was unter Kübelpflanzenerden zu verstehen ist und was sie mindestens enthalten sollten? Die Antwort: Qualitätsstandards sind grundsätzlich für alle Blumenerden wünschenswert. Eine Grundlage dafür bietet die Gütesicherung für Blumenerden bei der Gütegemeinschaft Substrate für Pflanzenbau. Darüber hinaus setzen aber die bekannten Markenerden zum Teil eigene Qualitätsstandards, indem sie den spezifischen Anforderungen unterschiedlichster Blumen und Pflanzen durch spezielle Rezepturen Rechnung tragen. Eine besondere Festlegung von Qualitätsstandards speziell für Kübelpflanzenerden erscheint in der Praxis schwierig und auch nicht notwendig. Sie würde ggf. den ständigen Drang zur Weiterentwicklung und dem Einsatz innovativer Komponenten sogar im Wege stehen. Wichtig ist, und darauf sollte der Käufer achten, dass eine gute Kübelpflanzenerde strukturstabil ist und mit allen erforderlichen Nährstoffen ausgestattet ist, die den Anforderungen verschiedenster Kübelpflanzen gerecht werden; sie sollte dabei schnell- und langsam fließende Nährstoffe enthalten und möglichst auch ein Netzmittel, damit die Pflanzen Stresssituationen leichter überstehen, die auch bei sorgsamer Pflege nicht immer ausgeschlossen werden können. Das vollständige Interview lesen Sie im Gartenmarkt, der in der TASPO1/07 beiliegt.