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IPM: Kurzer Rückblick

Voll waren die Gänge der Internationalen Pflanzenmesse (IPM), die am vergangenen Sonntag nach vier Tagen zu Ende ging. 60.588 Besucher kamen in diesem Jahr und damit in etwa so viele wie im vergangenen Jahr. Angesichts der vielzitierten Wirtschafts- und Finanzkrise ein sehr positives Zeichen. Aussteller und Besucher richten den Blick gleichermaßen nach vorne, das wurde deutlich. So prognostizierte Heinz Herker, der Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) und Vorsitzender des Messebeirates der IPM Essen, einen Zuwachs von zwei Prozent in der grünen Branche. Der ist seiner Meinung nach in diesem Jahr machbar, wenn die Bürger nicht zu sehr bange gemacht würden durch eine negative Berichterstattung in den Medien. Wichtig sei, die Binnennachfrage zu stärken und die Verbraucher zu animieren, ihr Geld auch auszugeben. Ein frostiger Winter sorge, so die Erfahrungen, für einen höheren Ersatzbedarf, weil Pflanzen und Gehölze erfroren und vertrocknet sind. Außerdem ziehe sich der Mensch, wenn draußen in der Welt ein kalter Wind weht, gerne zurück in seine heimischen Wände und mache es sich schön.