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IVG blickt auf verhaltenen Saisonverlauf

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Die allgemeine Stimmung in der Branche ist optimistisch, wie die aktuelle Mitgliederbefragung des Industrieverbands Garten bestätigt. Und das obwohl der Saisonverlauf in der ersten Jahreshälfte bisher durch starke Regenfälle und Überschwemmungen lediglich als mittelmäßig eingestuft werden kann.

Die IVG-Mitglieder zeigten sich trotz durchwachsener erster Saisonhälfte optimistisch. Foto: IVG

80 Prozent der IVG-Mitglieder bewerten Saisonverlauf „gut“/„befriedigend“

Rund 66 Prozent der befragten Verbandsmitglieder beurteilten die wirtschaftliche Lage im Grünen Markt mit „gut“. Den Saisonverlauf sehen 80 Prozent als „gut“ beziehungsweise „befriedigend“ an. Trotz der durchwachsenen ersten Jahreshälfte erwarten 44 Prozent der Befragten einen Saisonabschluss „über Vorjahr“, während 32 Prozent von einem Ergebnis auf Vorjahresniveau ausgehen.

Besonders zufrieden sind die Unternehmen in den Fachabteilungen Garten- und Rasenpflegegeräte sowie Garten Lifestyle. In diesen Segmenten gehen 60 beziehungsweise 50 Prozent der Firmen davon aus, dass sie die Saison 2016 über dem Niveau des Vorjahres beenden werden.

IVG-Mitglieder können Brexit-Auswirkungen nicht abschätzen

Was den Brexit angeht, sind sich die Befragten unsicher. 47 Prozent gehen davon aus, dass der Austritt Großbritanniens keine Auswirkungen auf den Umsatz haben wird und 40 Prozent gaben an, dass die Folgen „nicht absehbar“ seien. 13 Prozent allerdings befürchten Umsatzeinbußen.

„Der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union wird unsere Branche künftig sicherlich beschäftigen. Aber wie unsere Abfrage zeigt, sind die damit einhergehenden Auswirkungen derzeit noch nicht greifbar“, sagt Johannes Welsch, Geschäftsführer des IVG.

Trends im Gartenmarkt: Trends Outdoor Living, Smart Gardening, Neo-Ökologie

Den Gartenmarkt beschäftigen die Trends Outdoor Living, Smart Gardening oder Neo-Ökologie derzeit besonders. 80 Prozent der Mitglieder sehen das Thema Outdoor Living als „sehr wichtig“ und „wichtig“ an, bei Smart Gardening sind es etwa 59 Prozent und bei Neo-Ökologie lediglich knapp 40 Prozent.

„Das Ergebnis im Bereich ‚Trends‘ ist für uns sehr wichtig, denn es zeigt, dass unsere Einschätzung richtig ist – Outdoor Living nimmt an Bedeutung weiter zu, ebenso wie Smart Gardening. Neo-Ökologie hat noch nicht die erwarteten Auswirkungen auf unsere Branche“, so Welsch.