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Junggärtner: AdJ beschließt einheitliche Verwaltungsstrukturen

Die Vertreter der Junggärtner-Landesverbände und der Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner (AdJ) beschlossen auf der Herbst-Mitgliederversammlung der AdJ vom 8. bis 10 November zukunftsweisende Maßnahmen für den Verband.

Ab dem Jahr 2015 soll die Mitgliederverwaltung bundeszentral von der Junggärtner-Bundesgeschäftsstelle in Grünberg erfolgen. Dadurch soll für die Junggärtner-Ortsgruppen und -Landesverbände der Verwaltungsaufwand für die Betreuung von bestehenden und neuen Mitgliedern entfallen. Dadurch frei werdende personelle Kapazitäten im Ehren- und Hauptamt der Länder stünden dann vermehrt für die organisatorischen und sozialen Kernaufgaben des Verbandes zur Verfügung.

Zusätzlich wurde beschlossen, die Mitgliedsbeiträge ab 2015 bundesweit zu vereinheitlichen. Zur AdJ-Mitgliederversammlung I 2014 im März sollen die Beitragshöhen festgelegt werden.

Die Schaffung weiterer hauptamtlicher Stellen in den bisher rein ehrenamtlich geführten Junggärtner-Landesverbänden und der Ausbau des Junggärtner-Netzwerkes in Bundesländern mit geringer „Junggärtner-Dichte“ waren weitere Diskussionspunkte im Delegiertengespräch. Mit Hilfe der im laufenden Jahr zugesagten finanziellen Förderung der AdJ durch den Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) werde angestrebt, die Junggärtner im Landesverband Nord zu stärken und in den neuen Bundesländern stabile Junggärtner-Strukturen zu etablieren.

Weitere Veränderungen betreffen den Bundesvorstand. So trat Theresa Pfeifer den Angaben zufolge aus privaten Gründen von ihrem Amt als Beisitzerin im Junggärtner-Bundesvorstand zurück. Die Position bleibe bis zu den kommenden Wahlen im März unbesetzt. Carolin Horst kündigte ihren Rücktritt als 2. stellvertretende Vorsitzende zur AdJ-Mitgliederversammlung I im März 2014 an. (ts/adj)