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Jungpflanzen: Hilverda und Kooij gehen zusammen

Die beiden niederländischen Jungpflanzenanbieter Hilverda Plant technology und P. Kooij & Zonen B.V. schließen sich ab dem 1. September 2008 zusammen. Wie die beiden Partner bekannt gaben, gehören dann zum gemeinsamen Sortiment die Hauptkulturen Nelken, Bundnelken, Topfnelken, (Topf-)Alstroemerien, Limonium und einige Sonderprodukte, wie beispielsweise (Topf-)Antirrhinum und die Hortensie. Man sei dann einer der weltweit wichtigsten Anbieter für Ausgangsmaterial und sogar Weltmarktführer bei Nelkenjungware, so ein Firmensprecher gegenüber der TASPO. Den Vertrag, mit dem das neue Gemeinschaftsunternehmen bereits gegründet wurde, unterzeichneten die Geschäftsführer der beiden Unternehmen Ende März. Der praktische und organisatorische Zusammenschluss beider Partner wird für Mitte 2009 erwartet. Zu diesem Zeitpunkt soll auch der Umzug in die dann erneuerte bisherige Niederlassung von Hilverda Plant technology im nie-derländischen De Kwakel erfolgen, wo Hilverda Kooij künftig zu finden sein wird. Nur wenig entfernt nahe Aalsmeer ist der bisherige Standort von Kooij & -Zonen, der aufgegeben werde. Kooij und Hilverda begründen ihre Fusion mit den Entwicklungen im internationalen Gartenbau. Die Größenmaßstäbe und die Internationalisierung nehmen zu, und die Rahmenbedingungen im Wettbewerb ändern sich, werden als maßgebliche Beweggründe genannt. Nach Aussagen der Geschäftsführer Jan Hilverda von Hilverda Plant technology und Johan Heil von P. Kooij & Zonen können beide Partner durch ihr Zusammengehen "effizienter arbeiten und gezielter in Züchtung, Forschung & Entwicklung und Produktentwicklung inves-tieren". Durch die Allianz der beiden Anbieter erhöht sich die Belegschaft in den Niederlanden auf zusammen 90 Beschäftigte, im internationalen Bereich soll sich das Filialnetz durch Niederlassungen in Kolumbien, in Kenia, in Indien und in China verstärken. Als Vorteile für die Kunden nennen die Beteiligten die zusätzlichen Auswahlmöglichkeiten in einem breiteren und tieferen Sortiment, den Einkauf an einem Anlaufpunkt und Fachkenntnisse aus dem weltweiten Netz des neuen Unternehmens. Die bisherigen festen Ansprechpartner für die Kunden blieben vorerst erhalten.