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Kalkulation statt Preisbildung - Kreativität ist gefragt

"Wie finde ich einen Preis, der sich am Markt behaupten kann und der trotzdem noch Gewinn abwirft?" Diese Frage beschäftigte im April die Teilnehmer des 7. Fortbildungslehrganges "Betriebswirt Landschaftsbau Weihenstephan". Unter Anleitung von Prof. Martin Thieme-Hack und Walter Habermayer erhielten sie im zweitägigen Seminar das nötige Handwerkszeug für eine betriebswirtschaftlich fundierte Preisfindung im Landschaftsbau. Nachdem die erforderlichen Grundbegriffe von Lohnkosten über Gemeinkosten der Baustelle bis hin zu Wagnis und Gewinn erörtert wurden, widmeten sich die Teilnehmer konkreten Beispielen der Voll- und Teilkostenrechnung. Um wirtschaftlich kalkulieren zu können, müssen die Unternehmer mit der Höhe der Kalkulationslöhne und den notwendigen Zeitansätzen der einzelnen Leistungen vertraut sein. Ein Patentrezept zur Ermittlung der Zeitansätze gibt es nicht. Eine große Rolle spielen aber laut Prof. Thieme-Hack auf der Baustelle gesammelte Erfahrungswerte. Es gibt kleine Tricks, um die Leistungen einschätzen zu können. Die Musterzeitwerte aus der Literatur können nur als Anhaltspunkte dienen. Den tatsächlichen Zeitbedarf bilden Sie jedoch oft zu ungenau ab. Vor allem sollten Vergleichsobjekte herangezogen werden. Über den Gesamtbedarf einer Teilleistung können dann die einzelnen Zeitansätze berechnet werden. Für ihren beruflichen Alltag war den Seminarteilnehmern vor allem ein schlüssiges Schema zur Weitere Informationen im Internet: www.akademie-landschaftsbau.de.