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Kalkulation von Schnittblumen im Blumeneinzelhandel: Zeit und Grün oft vernachlässigt

Blumensträuße zu kalkulieren zähle zu den schwierigsten Aufgaben der Florist(inn)en. Thomas Schädler vom Beratungsdienst für Direktabsetzende Gärtner (Ludwigsburg) wies darauf in Fellbach hin. Er referierte am 13. Juni bei der Tagung der ZVG-Fachgruppe Schnittblumen über "Die Vermarktung von Schnittblumen - Tipps und Trends im Direktabsatz". Oft werde bei Gebinden nicht die richtige Anzahl der verwendeten Blumen berechnet und übersehen, dass zur objektiven Kalkulation auch die Kosten für möglichen Diebstahl von Blumen, Verderb und verschenkte Blumen einzubeziehen sind. Wer einen Strauß kalkuliert, dürfe die Zeitdauer für Kundenberatung und Herstellung des Gebindes nicht vergessen. Bei einem Strauß für 15 Euro und zehn Minuten Zeitaufwand entfallen etwa fünf Euro auf die Beratung und Herstellung des Gebindes. Bei einem Test-Einkauf in 20 Firmen hatte nur ein einziger Betrieb den Verkaufspreis richtig kalkuliert. In den meisten Fällen waren die tatsächlichen Kosten wesentlich höher. WAs sonst noch bei der Kalkulation eines Straußes zu beachten ist, lesen Sie in TASPO 27/06.