Alle News

Kaniber vergibt Meisterpreise

, erstellt von

In Bayern legten insgesamt 111 neue Meister:innen im Gartenbau die Meisterprüfungen ab. Die besten 20 Prozent erhielten auf der Landesgartenschau in Ingolstadt die Meisterpreise der Bayerischen Staatsregierung von Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber.

Auf der Landesgartenschau in Ingolstadt übergab Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber die Meisterpreise. Foto: Hauke Seyfarth/StMELF

Fachsparte GaLaBau mit größtem Anteil

Mit 82 Absolvent:innen stellt die Fachsparte Garten- und Landschaftsbau den größten Anteil der neuen Meister:innen, gefolgt von jeweils 13 aus dem Bereich Zierpflanzenbau und dem Bereich Baumschule. Zudem legten drei Absolven:innen die Meisterprüfung im Bereich Staudengärtnerei ab. „Der Meisterbrief ist ein wahres Qualitätssiegel für hervorragende Ausbildung und exzellentes Fachwissen. Mit ihm schaffen Sie sich optimale Voraussetzungen für ein erfolgreiches Berufsleben. Dass 24 Absolventen aus anderen Bundesländern kommen zeigt, welch hervorragenden Ruf die gartenbaulichen Fachschulen Bayerns über die Landesgrenzen hinaus genießen“, erklärte Michaela Kaniber.

24 neue Meister:innen ausgezeichnet

Von den 111 neuen Meiter:innen im Gartenbau sind fünf Gärtnermeisterinnen, 16 Gärtnermeister sowie drei Fachagrarwirte für Baumpflege und Baumsanierung durch Bayerns Landwirtschaftsministerin Kaniber mit Meisterpreisen ausgezeichnet worden. „Jeder einzelne, der seinen Meistertitel erhalten hat, kann stolz auf sich sein. Es ist der verdiente Lohn für die Anstrengungen der letzten Wochen und Monate. Gerne hätte ich mit allen Absolventinnen und Absolventen die heutige Feierstunde genossen, aber das geht leider noch nicht“, so die Ministerin am Rande der Veranstaltung. Bis auf die 24 Absolvernt:innen aus anderen Bundesländern, durften sich die neuen Meister:innen mit Wohn- oder Betriebssitz in Bayern zudem über den Meisterbonus der Bayerischen Staatsregierung in Höhe von 2.000 Euro freuen.

Fachkräfte stehen vor großen Herausforderungen

„Vor Ihnen allen stehen große Herausforderungen, aber auch große Chancen. Wir alle brauchen gut ausgebildete junge Fachkräfte wie Sie. Geben Sie Ihr Wissen und Ihren Elan an die nächste Generation weiter und engagieren Sie sich so schnell wie möglich in der Ausbildung“, forderte Kaniber die neuen Meister:innen auf, sich für die Nachwuchswerbung des Berufsstandes zu engagieren. Durch den demographischen Wandel herrscht nach wie vor Fachkräftemangel und Nachwuchswerbung nimmt daher eine immer wichtigere Position ein. Auch bei der Gartengestaltung seien die neuen Fachkräfte gefragt, für eine Trendwende zu sorgen, weg von Steinen in den Gärten, hin zu mehr Pflanzen. Nur dadurch könne das Artensterben aufgehalten und die biologische Vielfalt erhalten werden.

Cookie-Popup anzeigen