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Klimaschutz: Rolle des Gartenbaus anerkennen

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Unter dem Motto „Das Klima wandelt sich – Lebensmittel und Landwirtschaft müssen das auch“, findet am kommenden Sonntag, 16. Oktober, der World Food Day statt. Der Zentralverband Gartenbau (ZVG) betont in diesem Zusammenhang die vorhandenen Potenziale der Branche, ebenfalls zum Klimaschutz beizutragen.

ZVG-Präsident Jürgen Mertz fordert von der Regierung, den Beitrag des Gartenbaus zum Klimaschutz anzuerkennen. Foto: Christian Mannsbart

Gärtner leisten durch Steigerung der Energieeffizienz Beitrag zum Klimaschutz

„Unsere Gärtnerinnen und Gärtner leisten einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Sie produzieren mit hoher Effizienz gesunde und nahrhafte Lebensmittel. Maßgeblich sind dabei auch die Nutzung erneuerbarer Energien und Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz“, sagt ZVG-Präsident Jürgen Mertz.

Bereits heute liefern unsere Gärtner die Produkte für innovative Konzepte wie „Urban Gardening“ und Urban Farming“ und machen zum Beispiel durch Park- aber auch Friedhofspflege Städte grüner, klimafreundlicher und nicht zuletzt lebenswerter“, so Mertz weiter. Zudem habe sich der Gartenbau aktiv in den Weißbuchprozess zum Thema „Grün in der Stadt“ eingebracht.

Zentralverband Gartenbau kritisiert Klimaschutzplan

In diesem Zusammenhang kritisiert Mertz auch den Klimaschutzplan des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit als „überambitioniert“. Die Regierung solle den Gartenbau nicht in seinen Möglichkeiten beschränken, sondern seine Rolle im aktiven Klimaschutz anerkennen.