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Klimawandel: Mehr Laub- und Gastbaumarten für Bayerns Wald

Standortgerechte Mischwälder sind für den Klimawandel besser gerüstet. Um die bayerischen Waldbauern angesichts des Klimawandels beim Umbau ihrer Wälder aktiv zu unterstützen, hat Forstminister Josef Miller nun die Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft beauftragt, die Baumarteneignungstabellen und forstlichen Standortkarten gezielt zu überarbeiten.

Außerdem werden die Finanzhilfen für den Aufbau von Laub- und Mischwäldern durch Pflanzung oder Saat geeigneter Baumarten mit einem Zuschuss bis zu 5200 Euro pro Hektar im Vergleich zu den beiden vorangegangenen Jahren um 62 Prozent auf insgesamt 23 Millionen Euro für die Jahre 2007 und 2008 erhöht. "Mit den kleinräumigen Karten erhalten die Waldbauern detaillierte Angaben zu geeigneten Baumarten des jeweiligen Bodens", führte Minister Miller zur Überarbeitung der forstlichen Standortkarten aus: "Es gibt keinen Superbaum, wohl aber risikoarme und ökonomische Alternativen." Vor allem Buche und Eiche, aber auch Esche, Ahorn und Kirsche werden nach Aussage des Ministers künftig eine stärkere Rolle spielen müssen. In Anbauversuchen werde man auch die Eignung von Gastbaumarten wie Douglasie, Roteiche und Schwarzkiefer untersuchen.

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