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Kniegelenksarthrose als Berufskrankheit anerkannt

13.000 Stunden auf Knien muss jemand im Laufe seines Arbeitslebens zugebracht haben, will er seine Kniegelenksarthrose als Berufserkrankung anerkennen lassen. So sieht es die zum 1. Juli 2009 in Kraft tretende Zweite Verordnung zur Änderung der Berufskrankheiten-Verordnung vor, die erstmals die Gonarthrose in die Reihe der Berufskrankheiten aufgenommen hat. Dagegen steht die Einschätzung eines Arbeitsmediziners, der die Kniegelenksarthrose als „Volkskrankheit“ einstuft, die in den wenigsten Fällen durch den Beruf ausgelöst werde.