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Koelnmesse und Hamma gehen getrennte Wege

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Die Koelnmesse hat ihre Geschäftsführerin Katharina C. Hamma fristlos entlassen. Nach Unstimmigkeiten über die künftige strategische Ausrichtung habe der Aufsichtsrat am Freitag beschlossen, die Zusammenarbeit „mit sofortiger Wirkung“ zu beenden.

Böse übernimmt bis auf Weiteres Hammas Aufgaben

Wie die Koelnmesse in einer knappen Presseerklärung mitteilt, verantwortet der Vorsitzende der Geschäftsführung, Gerald Böse, bis auf Weiteres den bislang von Hamma geleiteten Geschäftsbereich.

Die 52-Jährige war vor sieben Jahren in die Geschäftsleitung der Messegesellschaft berufen worden, um in der neu geschaffenen Position des Chief Operating Officer (COO) sämtliche Eigenveranstaltungen der Koelnmesse zu verantworten. Dazu gehörte unter anderem die jährlich stattfindende Gartenfachmesse spoga+gafa.

Zuvor hatte Hamma nach einem Studium der Betriebswirtschaft und Bekleidungstechnik zunächst als Diplom-Ingenieurin in verschiedenen Wirtschaftszweigen gearbeitet und war 1997 ins Messegeschäft gewechselt.

Medien spekulieren über Trennungsgründe

Als Grund für die fristlose Kündigung ihrer Geschäftsführerin nennt die Koelnmesse lediglich „unterschiedliche Auffassungen zur zukünftigen strategischen Ausrichtung des Unternehmens“. Laut einem Bericht der Kölnischen Rundschau soll das Verhältnis zwischen Hamma und den beiden anderen Geschäftsführern, Gerald Böse und Herbert Marner, allerdings schon länger zerrüttet sein.

So seien Marner und Böse dem Blatt zufolge mit mehreren Äußerungen Hammas in Interviews nicht einverstanden gewesen. Auch war die Führung der Messegesellschaft insgesamt mit der Leistung ihrer Geschäftsführerin nicht zufrieden, wie es weiter heißt.