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Kötterheinrich: hygienisch saubere Hydrangea

Da reicht kein Händewaschen und Füße baden: Beim Hortensien-Spezialisten Kötterheinrich in Lengerich stehen Investitionen und Maßnahmen ganz im Zeichen der Hygiene. Für jede Pflanze ein neues Messer beim Stecklinge schneiden, jeder CC-Karren muss durch eine Waschstraße, und alles Gießwasser ist mit Chlor angereichert.

„Wir haben ein strenges Hygiene-Management eingeführt. Wir desinfizieren uns, alle Mitarbeiter und alle Geräte, eine Karrenwaschanlage wurde installiert“, beschreibt Inhaber Thomas Becker die Gesundheitspflege im Betrieb. „Meine Sorge war, dass man sich mit den CC-Karren aus ganz Europa alles Mögliche an Krankheiten in den Betrieb holen kann. Jetzt betreiben wir eine zentrale Waschstation, dort gehen alle leeren Container durch zum Waschen und Desinfizieren.“

Verkaufsleiter Jürgen Gerdvordermark von Kötterheinrich erläutert die Anlage. Jedes Leergut geht durch die Waschanlage, dann sauber ins Lager. Sie schafft 60 CC-Karren in der Stunde. Sie können aufgebaut oder gepackt durchgeleitet werden. Gesäubert wird in drei Stufen: erste Grobreinigung mit Brauchwasser, zweite mit Frischwasser und zum Schluss desinfizieren mit Menno Florades (drei Prozent) auf Alkoholbasis. „Damit wollen wir vorbeugend aktiv werden gegen Rhizoctonia und andere Erreger“, sagt er.

Lesen Sie mehr über die Hortensien-Produktion bei Kötterheinrich in unserer aktuellen TASPO Ausgabe 17/2013. (fri)