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Kongress: Gerechte Umwelt

Vom 31. März bis 1. April lädt die Deutsche Umwelthilfe Vertreter von Städten und Kommunen, Sozial- und Umweltverbänden, Experten aus Wissenschaft und Politik zum ersten Umweltgerechtigkeit Kongress nach Frankfurt/Main ein. Die Emissionen aus Straßenverkehr und Industrie belasten arme Menschen besonders stark. Studien belegen, dass die Umweltbelastungen in den Stadtteilen mit sozial und gesellschaftlich benachteiligten Bevölkerungsgruppen deutlich höher sind, als in einkommensstärkeren Gebieten. Einkommensschwache wohnen zum Beispiel häufiger an Hauptverkehrsstraßen und sind dadurch gesundheitsschädlichen Stoffen wie Schwefeldioxid, Feinstaub und Stickstoffdioxid stark ausgesetzt. Kinder aus armen Familien werden häufiger Opfer von Verkehrsunfällen und haben seltener Zugang zu nutzbaren öffentlichen Grünflächen. Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) veranstaltet daher den ersten bundesweiten Kongress zum Thema Umweltgerechtigkeit, um mit Vertretern von Kommunen, Sozial- und Umweltverbänden über kommunale Herausforderungen, Projekte und Lösungen an der Schnittstelle von Umwelt-, Gesundheits- und Sozialpolitik zu diskutieren. Vom 31. März bis 1. April 2009 lädt die DUH zum Kongress "Umweltgerechtigkeit - Handlungsmöglichkeiten für mehr soziale Gerechtigkeit durch kommunalen Umweltschutz" nach Frankfurt am Main ein, in den Saalbau Gutleut, Rottweiler Straße 32. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Handlungsmöglichkeiten die Kommunen zur sozialverträglichen Gestaltung des Umweltschutzes haben und wie Synergieeffekte zwischen sozialen Belangen und Umweltschutz genutzt werden können. Das Konzept der Umweltgerechtigkeit wird auf dem Symposium anhand von Praxisbeispielen aus Kommunen vorgestellt: Diskutiert werden die sozialen Auswirkungen von Umweltschutz zu den drei Schwerpunkten Verkehr und Lärm, Klimaschutz sowie Stadt und Grün. Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie unter www.duh.de/umweltgerechtigkeit.html