Konsumforschung zu Obst und Gemüse

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29 Prozent aller Ausgaben für Frischeprodukte entfallen nach aktuellen Ergebnissen im GfK-Verbraucherpanel 2008 zu den Frische-Märkten auf Obst, Gemüse und Kartoffeln. Damit gehören sie, neben Fleisch und Wurst, zu den wichtigsten Produktfeldern der Frische-Warengruppen (Wertvolumen ohne Molkereiprodukte von knapp 37,5 Milliarden Euro in 2008). Dies wurde anlässlich der Eröffnung der internationalen Fachmesse Fruit Logistica in Berlin bekannt gegeben. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat im Auftrag von ZMP und CMA die Käufe und Ausgaben der privaten Haushalte in Deutschland für Frischobst und Frischgemüse im Jahr 2008 analysiert. Danach kaufte jeder Haushalt 83,6 Kilogramm (2007: 86,0 kg) Frischobst zu einem Durchschnittspreis von 1,62 Euro pro Kilogramm ein. Zusätzlich wurden 63,5 Kilogramm (2007: 63,4 kg) Frischgemüse pro Haushalt für durchschnittlich 1,88 Euro pro Kilogramm gekauft. Dabei landeten beim Frischobst die Äpfel mit 19,8 Kilogramm pro Haushalt am häufigsten in den Einkaufskörben, gefolgt von Bananen (16,4 kg), Apfelsinen (9,3 kg), Tafeltrauben (5,5 kg) sowie Clementinen und ähnlichen Produkten (5,0). Beim Frischgemüse kauften die Haushalte am meisten Tomaten (10,5 kg) sowie Möhren (7,8 kg), Salatgurken (7,0 kg), Trockenzwiebeln (6,6 kg) und Paprika (4,9 kg). Umgerechnet auf den Jahresverbrauch pro Kopf hat ein Bundesbürger nach den aktuellen Zahlen für 2006/2007 208 Kilogramm frisches und verarbeitetes Obst (122,5 kg) und Gemüse (85,5 kg) konsumiert.

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