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Konzepte für Zierpflanzen im Supermarkt

Im Lebensmitteleinzelhandel gilt der deutsche Markt als ausgesprochen preisaggressiv. Allein der Preis zählt, Qualität steht hinten an. Doch zunehmend müssen die Supermarktketten sich gegenüber den Discountern profilieren und ein Sortiment anbieten, das sich von den „Billiganbietern“ unterscheidet. Eine Möglichkeit ist hier, im Blumen- und Pflanzen-Bereich zu punkten. Seit zwei Jahren sei diese Tendenz ganz eindeutig zu erkennen, hieß es am Stand des Großhandelsunternehmens Intergreen/Greenpartners aus dem niederländischen Honselersdijk. Es ließen sich einfach größere Margen erzielen, wenn der Handel nicht nur die 1,99 Euro-Sträuße anbiete, sondern das Bouquet etwas netter zurechtgemacht auch 2,49 Euro kosten dürfe. Möglich sei auch, sich mit Fairtrade-Blumen zu profilieren, wie es bereits in der Schweiz weit verbreitet sei. Als Beispiel war bei Intergreen zu sehen: langstielige, große Rosen mit einem individuellen Aufdruck, beispielsweise „Ich liebe Dich“ oder einem kleinen Abbild des Amors.