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Kooperation: acht Hortarier rotieren gemeinsam um alte Werte

Alte Werte wieder aufleben zu lassen, sich für Zuverlässigkeit, Innovationskraft und Qualität stark zu machen, das versprechen die Hortarier ihren Kunden. Am Messe-Mittwoch auf der IPM stellten sich die acht Unternehmer der Kooperation der Fachpresse vor.

Sieben der Hortarier stellten sich auf der IPM der Öffentlichkeit vor. Foto: Gabriele Friedrich

Die Wort- und Bildmarke der Hortarier ist angelehnt an  die Rotarier, deren Name Rotary, englisch für rotierend oder drehend, erwuchs laut Wikipedia ursprünglich aus dem wöchentlich wechselnden Treffpunkt der Mitglieder.  Die Hortarier wollen ein Qualitätsversprechen abgeben, auf das sich ihre Geschäftspartner verlassen können. Es sind Betriebe, die bereits ein gewisses Standing in der Branche haben, die bereits Eigenmarken entwickelt haben, die sie auch weiter führen. Das ist ihr gemeinsamer Nenner.

Darüber hinaus wollen sie Wertepartnerschaften zu ihren Kunden aufbauen, ihnen einen Mehrwert bieten. Damit wollen sie erste Ansprechpartner des Handels werden und sich als kompetente Gruppe präsentieren. Das kann einmal der Absatzweg zum Facheinzelhandel und an Fachgartencenter sein oder der Absatzweg zum organisierten Handel, über Vertriebswege der Großvermarkter oder über Zwischenhändler.

Deren jeweilige Wünsche und Vorstellungen wollen die Hortarier erkunden und erfüllen. Dafür stehen sie als Familienbetriebe mit ihren Qualitätsprodukten, ihren Innovationsideen, mit Lieferkompetenz und Zuverlässigkeit. Doch als Hortarier wollen sie als kleine Gruppe ihrer Ware gemeinsam auch ein Gesicht geben, wollen die Leistungsfähigkeit ihrer Betriebe zeigen, ein soziales Vertrauen schaffen und ihren Kunden Sicherheit geben.

Sie wollen zeigen, dass sie mit ihren Familienbetrieben in Verantwortung stehen gegenüber ihren Mitarbeitern und der Umwelt. Und das soll dem Handel auch deutlich gemacht werden. Damit streben sie nachhaltige, langfristige Kundenbeziehungen an. Mit ihrem Qualitätsversprechen setzen sich die Hortarier dafür ein, die Wertschätzung der Produkte zu erhöhen und die Wertschöpfung in der Lieferkette insgesamt zu steigern.

Gemeinsam wollen sie etwas für den Zierpflanzenmarkt von Morgen tun. Ihr Anliegen ist der Stopp der negativen Preisspirale und ein Stopp der abnehmenden Wertschätzung der Produkte. Daher bündeln sie ihre betrieblichen und persönlichen Stärken für den Aufbau von Wertepartnerschaften in der Lieferkette.

Die Hortarier sind nach eigenen Angaben nicht an kurzfristigen Umsatzzuwächsen interessiert. Sie wollen langfristige Geschäftsbeziehungen mit Partnern, die das gleiche Verständnis für Qualität und Zuverlässigkeit haben und die Herausforderungen des zukünftigen Marktes erkannt haben. Dabei wollen sie keine eigene Vermarktung aufbauen, sondern weiterhin mit den bestehenden Marktpartnern des Groß- und Zwischenhandels zusammenarbeiten, jedoch die Kommunikation verstärken.

Lesen Sie in der aktuellen TASPO Ausgabe 05/2013, welche konkreten Ziele die Hortarier haben und welche Produktionsunternehmen miteinander kooperieren. (fri/ts)