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Kreis Geldern stark durch Gartenbau

Der Gemüsebau im Kreis Geldern habe vergangenes Jahr ein leichtes Umsatzplus verzeichnet. Das war auf der Kreisvereinigung der Gemüse-, Obst- und Gartenbauer des Kreises Geldern bei deren Tagung vergangene Woche in Straelen zu hören. Die Preise im Unterglas-Gemüsebau waren zufriedenstellend. Besonders gut seien NBV/UGA und Roisdorf gestartet. Damit bekomme auch der Freiland-Gemüsebau wieder eine Chance. Die Schnittblumenversteigerung in Herongen sei im vergangenen Jahr nicht ganz nach Erwartung gestartet. Die ersten Wochen 2004 zeigten aber hier und da wieder bessere Durchschnittspreise. Die Gartenbau-Beratung verzeichnet immer mehr Anfragen zur stärkeren Spezialisierung, sagte Thorsten Wolf, Berater für Ökonomie am Gartenbauzentrum Straelen. Geplant ist, eine Spezialberatung für interessierte Beet- und Balkonpflanzenbetriebe anzubieten. Die gemüsebauliche Beratung hat bereits Produkt-Klubs zum Beispiel zum Thema Spargel, Möhren und Tomaten eingerichtet. Besondere Sorgen bereiten den Gärtnereien am Niederrhein weiterhin hohe Energiepreise für Heizung und Assimilationslicht, betonte Matthias Bremkens, Vorsitzender der Kreisvereinigung. Gärtner hoffen auch weiterhin auf Steuererstattung in 2005.