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Hessen: Nachfrage nach Kräutern steigt

Der Anbau von Kräutern gewinne hierzulande immer größere Bedeutung, sagte die hessische Umweltministerin Lucia Puttrich auf der 45. Herbsttagung des Gemüsebaus am 19. November 2010 in Bensheim (Kreis Bergstraße).

"Immer mehr Menschen setzen auf frische Kräuter und heimische Zutaten", sagte die Ministerin. Diese Nachfrage wirke sich positiv auf den regionalen Gartenbau aus. Insgesamt liegt die Anbaufläche für frisch vermarktete Kräuter in Hessen bei rund 300 Hektar. Mit der "Frankfurter Grünen Soße" habe Puttrich zufolge ein hessisches Produkt überregionale Bekanntheit erlangt, das hauptsächlich aus Kräutern bestehe. Die "Frankfurter Grüne Soße" sowie die "Ahle Worscht" sind derzeit im Antragsverfahren, um wie der "Hessische Apfelwein" und der "Hessische Handkäs" durch die EU den Eintrag als geschützte geografische Ursprungsbezeichnung zu erhalten.

Hessen ist der Ministerin zufolge mit rund 7.000 Hektar Freilandproduktionsfläche bundesweit das sechstgrößte Gemüseanbauland. Die Arbeit der Forschungsanstalt und des Gartenbauzentrums Geisenheim trage dazu bei, dass die Gärtner neueste Erkenntnisse beim umwelt- und ressourcenschonenden Anbau von Kräutern und Gemüse umsetzen könnten, so Puttrich.