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Kurzschluss: Brand in Blockheizkraftwerk in Gärtnerei

Am Nachmittag des 26. Dezember kam es auf dem Gelände einer Gärtnerei im Rhein-Main-Gebiet durch einen Kurzschluss in einem Blockheizkraftwerk (BHKW) zu einem Brand. Es entstand ein Sachschaden von 400.000 Euro. Das mit Pflanzenöl betriebene BHKW war in einem separaten Container auf dem Gärtnereigelände untergebracht und lieferte die Energie für 15.000 Quadratmeter unter Glas.

Durch die Rauchentwicklung wurden die Pflanzen auf 3.000 Quadratmetern Gewächshausfläche in Mitleidenschaft gezogen. Dabei handelt es sich in erster Linie um Violen. Trotzdem kann der Betrieb liefern, weil Violen in verschiedenen Gewächshäusern kultiviert werden, äußerte der Inhaber gegenüber der TASPO. Zurzeit habe man wieder die alte Ölheizung in Gang gesetzt.

Wie stark das BHKW beschädigt ist, klärt sich in den nächsten Tagen. Danach entscheidet sich auch, ob das BHKW wieder aufgebaut wird oder nicht. Bei dem Blockheizkraftwerk, das erst im August 2008 in Betrieb genommen worden war, handelt es sich um ein Contracting-Projekt mit dem österreichischen Unternehmen Navarro als Contractor. Der Gartenbaubetrieb hatte sich zur Abnahme von Wärme für mindestens 20 Jahre verpflichtet.

Erschwerend in dieser Situation kommt hinzu, dass das Unternehmen Navarro, das das Kraftwerk von einer Bank geleast hat, Mitte Dezember 2010 Insolvenz angemeldet hat.