Alle News

Lage im GaLaBau: „Besser geht es kaum“

, erstellt von

Die gute Stimmung im Garten- und Landschaftsbau hält auch in diesem Jahr an. Rund 97 Prozent der Teilnehmer der aktuellen Konjunkturumfrage des BGL sehen positiv in die Zukunft. Und auch die Preise entwickeln sich vielversprechend.

Rosige Zeiten im GaLaBau: Alleine die vorhandenen Aufträge in der Pflege garantieren laut Konjunkturumfrage im Durchschnitt eine Vollauslastung für die kommenden zehn Wochen. Foto: Pixabay

Stabile Wirtschaftsentwicklung im GaLabau

Lutze von Wurmb, Präsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) freut sich über die anhaltend gute wirtschaftliche Lage in der Branche: „Besser geht es kaum: Die Betriebe des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus präsentierten sich als starker Wirtschaftsmotor und haben weiterhin eine gute Zukunftsperspektive. Ein Abschwächen der Konjunktur ist aktuell nicht abzusehen.“

Die Zahlen geben dieser Einschätzung recht. Im Rahmen der Befragung gaben fast 97 Prozent der GaLaBau-Unternehmen an, dass die Auftragslage besser oder gleichbleibend gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist. Dabei garantieren die vorhandenen Aufträge in der Pflege im Durchschnitt eine Vollauslastung für die kommenden zehn Wochen. Auch der Bereich Neubau punktet hier mit einer Auftragslage, die einer Vollbeschäftigung für die kommenden 15 Wochen entspricht.

Planungssicherheit in den Betrieben

„Das sorgt für Planungssicherheit in den Betrieben und wirkt sich natürlich auch positiv auf die Einschätzungen zu den Zukunftsaussichten der Branche aus“, erklärt von Wurmb. Und so gehen etwas mehr als zwei von zehn Befragten im Schnitt (20,6 Prozent) von einer aktuell „sehr guten“ Lage aus. Rund Sieben von zehn Teilnehmern (68 Prozent) geben eine „gute“ Lage zu Protokoll. Und lediglich zehn Prozent schätzen die aktuelle Situation als „befriedigend“ ein.

Nach Meinung von 65 Prozent der Umfrageteilnehmer wird sich dieser Trend auch für die kommenden fünf Jahre bestätigt sehen. Sie vergaben bei den Aussichten die Noten „gut“ bis „sehr gut“. 30 Prozent gehen von einem befriedigenden Auftragsniveau aus.

Preisentwicklung im Garten- und Landschaftsbau zieht an

Die Preise im Garten- und Landschaftsbau streben weiter in die Höhe. Im öffentlichen Bereich konnte beinahe die Hälfte der Befragten (45 Prozent) eine positive Entwicklung feststellen. Für 52 Prozent der Befragten blieben die Preise gleich. Noch besser zeigt sich die Lage bei der Gestaltung von Privatgärten. Hier gaben zwei Drittel der befragten Unternehmen an, höhere Preise als im Vorjahr erzielt zu haben, während der Rest ein stabiles Niveau zu Protokoll gab.

„Diese sehr positive Preisentwicklung freut uns natürlich sehr, ganz besonders die positive Entwicklung im öffentlichen Bereich ist sehr erfreulich. Es zeigt, dass unsere langjährigen Anstrengungen und unsere Überzeugungsarbeit für fachgerecht gepflegte Grünanlagen im Rahmen unserer Initiative Grün in die Stadt nicht nur politisch, sondern auch wirtschaftlich erfolgreich waren“, kommentiert der BGL-Präsident.